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Neues Weltbild Version 7.0

  • 24. Jan. 2025
  • 6 Min. Lesezeit

Überblick:


Ein neues Weltbild:

Warum & Wie kommt etwas, also das Neue, in die Welt?


Gott entwickelt sich, indem er sich selbst erkennt - aus seinem Ausdruck, der Welt.  


Die nächste göttliche Entwicklungsstufe entsteht im Menschen 2.0. Konkret: Ich bringe die Göttlichkeit des Menschen 1.0, die Wahrheit über mich und Alles, zum Funktionieren - indem ich sie im Prozess des SelbstErlösens wirksam mache. Darin erkenne ich mich selbst und entwickle die Göttlichkeit des Menschen 2.0, als Erkenntnis über Alles. 


Bisherige Dynamik (Mensch 1.0): 

Die aus der Selbstbestimmung/-lüge resultierende Tat (+) erzeugt eine Schuld, die ein destruktives Selbstopfer (-) erfordert, was wiederum zur nächsten Selbstbestimmung/ -lüge führt.

Dieser Prozess erzeugt das Wahre im Falschen, das Neue im Alten, das Wollen als falsches Können. 


Selbsterlösen (Mensch 2.0) bedeutet: 

Im Wir a) das im Destruktiven, in der Selbstbestimmung/-lüge entstandene inhaltlich Neue zugänglich machen, das implizite Wollen aktivieren (das Negative operativ machen), um b) daraus das Neue als konstruktive Form zu prototypen, das Wollen zu wahrem Können wirksam machen. 

= SelbstInnovation durch schöpferische Liebe/Zuneigung.






Erläuterungen:



Warum & Wie kommt das Neue in die Welt?


Empirie, Beobachtung:

> Alles, das für uns zugängliche Universum, ist eine Entwicklung zu höherer, wirkungsvollerer Komplexität – beginnend mit dem Urknall bis zum heutigen Menschen.

> Damit ist Alles die Erschaffung von Neuem, beginnend mit dem ersten Neuen.

Prämisse:

> Physikalische Gesetze sind nicht etwas Gegebenes, das die Entwicklung von Chemie, Biologie und Kultur bestimmt. Physikalische Gesetze sind ein Ausdruck, der sich wie alle anderen Ausdrücke der Welt entwickelt hat.

> Die bisherige Physik, alle Wissenschaft sowie die Philosophie und Religion beschreiben die Struktur der Welt, jedoch noch nicht deren Funktion bzw. deren Wesen. Das bedeutet: Die bisherige Logik der Kausalität ist eine Korrelation. Kausalität bildet damit die Struktur für die noch zu erkennende Rekursion, welche die Funktion als Wesen von Allem darstellt.

Daraus ergeben sich die Fragen:

Warum & Wie wird aus Nichts → Zeit?

Warum & Wie wird aus Zeit → Raum?

Warum & Wie wird aus Raum → Materie?

Warum & Wie wird aus Materie → Leben?

Warum & Wie wird aus Leben → Mensch?

Warum & Wie geht es weiter?




Gott entwickelt sich, indem er sich selbst erkennt, in seinem Ausdruck der Welt


Gott existiert - wenn auch anders als bisher vorgestellt:

> Gott ist das Bild für das Ausdruckslose. Die Welt ist der Ausdruck Gottes bzw. der Ausdruck des Ausdruckslosen.

> Gott = Rekursion. Dabei ist Rekursion als Funktion ein SelbstErkennen, also ein Erkennen, das sich aus sich selbst heraus erkennt.

> Das bedeutet: Gott ist etwas, das sich selbst entwickelt, das im SelbstEntstehen ist - indem es permanent ein Selbst-Über bildet. Gott ist permanentes Sich-Neu-Erschaffen als sich präzisierendes SelbstErkennen.

Damit Gott sich selbst erkennen kann, bringt er sich in der Welt zum Ausdruck. Gott und sein selbst geschaffener Ausdruck, die Welt, bilden eine rekursive Einheit. Gott als das Ausdruckslose ist der rekursive Zweck. Der Ausdruck, die Welt, ist Mittel und selbst geschaffene Ursache.

Neues Erschaffen ist die Funktion Gottes. Neues entsteht nicht aus dem Nichts, sondern rekursiv aus der aktuellen und der vorangegangenen Entwicklungsstufe.


Die Entwicklungsstufen von Gott & Welt:

Gott macht seine vorherige Selbstaussage im Ausdruck, also in der Welt, wirksam, um daraus die nächste ausdruckslose Selbstaussage als Gott+1 zu erschaffen.


Gott/Stufe 1.0: Im ersten Entwicklungsschritt erschafft Gott die grundsätzliche Aussage über sein Wesen: die Rekursion als Dualität von Zeit & Zukunft. Gott 1.0 macht die ausdruckslose Rekursion (Gott 0) wirksam im Ausdruck der vergehenden Zeit, aus der er sich als ausdruckslose Zukunft erschafft.


Die weitere Entwicklung teilt sich in zwei Blöcke auf.

> Im ersten Block macht Gott seine ausdruckslose Zukunft wirksam in der Entwicklung des UnLebendigen. Daraus erschafft Gott seine Selbstaussage als ausdrucksloses Selbstdifferenzieren.

> Im zweiten Block macht Gott sein ausdrucksloses Selbstdifferenzieren wirksam in der Entwicklung des Lebendigen. Daraus erschafft Gott eine Selbstaussage über die Rekursion seines Selbstdifferenzierens als resultierendes Selbstintegrieren.


Die Entwicklung der göttlichen Selbstdifferenzierung mit dem Ausdruck des Unlebendigen als Objekte:

Stufe/Gott 2.1 macht die ausdruckslose Zukunft in Raum und Feld wirksam, um daraus die Aussage der ausdruckslosen Energie über sich zu erschaffen.

Stufe/Gott 2.2 macht ausdruckslose Energie als Materie und Energie/Form wirksam, um daraus die Aussage der ausdruckslosen Information über sich zu erschaffen.


Die Entwicklung der göttlichen Selbstintegration mit dem Ausdruck des Lebendigen als Subjekt:

Stufe/Gott 3.1 macht ausdruckslose Information als biologischen Körper und Informationsverarbeitung wirksam, um daraus die Aussage des ausdruckslosen Geistes als Meta-Informationsverarbeitung über sich selbst zu erschaffen.

Stufe/Gott 3.2 macht den ausdruckslosen Geist als bisherigen Menschen 1.0 wirksam – als Ausdruck des Falschen und der Unwahrheit, um daraus die Aussage der ausdruckslosen Wahrheit über sich selbst zu erschaffen.

Stufe/Gott 3.3 macht die ausdruckslose Wahrheit als nächsten Menschen 2.0 wirksam – als Ausdruck des Konstruktiven und der Unkenntnis, um daraus die Aussage der ausdruckslosen Erkenntnis über sich selbst zu erschaffen.

Stufe/Gott 3.4 macht ausdruckslose Erkenntnis als zukünftigen Menschen 3.0 wirksam, um daraus die Aussage des ausdruckslosen Sinns über sich selbst zu erschaffen.


Mit dem Erreichen des göttlichen Selbst-Sinns mit dem Menschen 3.0 beginnt wahrscheinlich der nächste Zyklus des Universums.




Die nächste göttliche Entwicklungsstufe entsteht im Menschen 2.0.


> Jeder Ausdruck – also auch ich selbst – entspringt einer göttlichen, ausdruckslosen Quelle, aus der er hervorgeht und die er weiterentwickelt.

Jedes Göttliche bzw. Ausdruckslose ist eine Aussage sowohl über sich selbst als auch über das Ganze, also Alles. Die Verschiedenheit von Objekten bzw. Subjekten ergibt sich aus den unterschiedlichen Entwicklungsstufen der damit verbundenen göttlichen Selbstaussage.

> Der bisherige Mensch 1.0 bildet dabei den  Entwicklungsabschnitt 3.2 des Universums. Als "Gott 3.2“ arbeitet jeder bisherige Mensch daran, eine göttliche Aussage über die Struktur von allem, also die Wahrheit über Alles, zu entwickeln.

> In der nun möglichen nächsten menschlichen Entwicklungsstufe als "Gott 3.3" verwendet man die so entstandene ausdruckslose Wahrheit und macht sie als Funktion wirksam. Man bringt die ausdruckslose Wahrheit im Ausdruck des nächsten Menschen 2.0 zum Funktionieren und erschafft damit Schritt für Schritt einen immer konstruktiveren Selbstausdruck. Diesen Prozess kann man als Selbsterlösung bezeichnen, da man dabei seinen Widerspruch von Gut und Böse als konstruktive Funktion prototypisiert. Die so geschaffene Erlösung ist jedoch nicht der Zweck, sondern die Ursache, um daraus mein Göttliches 3.3 als Erkenntnis über Alles zu erschaffen.




Das Tun des Menschen 1.0 & 2.0


Einordnung des menschlichen Ausdrucks:

Allgemein ist der Ausdruck Teil des rekursiven göttlichen Prozesses. Im Ausdruck erschafft sich das ausdruckslose Göttliche sein Mittel und seine Ursache für die jeweils nächste Version seiner selbst. Der Ausdruck spiegelt dabei den göttlichen Prozess in seiner Gesamtheit wider und ist damit selbst ein rekursiver Prozess.

Der Ausdruck/Prozess als bisheriger Mensch 1.0.

> Alles Tun des Menschen 1.0 läuft darauf hinaus, sich als Unerlöstheit bzw. als Beugung zu erschaffen. Damit erschafft der Mensch 1.0 im Destruktiven ein zukünftiges, potentielles Können als implizites Wollen. In anderen Worten: Der Mensch 1.0 ist dazu da, das Potential für den zukünftigen Menschen 2.0 zu erschaffen.

> Dynamik des Menschen 1.0: Die aus der Selbstbestimmung/-lüge resultierende Tat (+) erzeugt eine Schuld, die ein destruktives Selbstopfer (-) erfordert, was wiederum zur nächsten Selbstbestimmung/-lüge führt. Dieser Prozess erzeugt das Wahre im Falschen, das Neue im Alten, das Wollen als falsches Können.

Der Ausdruck/Prozess als nächster Mensch 2.0, der jetzt möglich ist:

> Alles Tun des Menschen 2.0 dreht sich darum, das im Menschen 1.0 erschaffene Potenzial wirksam zu machen – also aus dem Potenzial im Destruktiven das Konstruktive zu entwickeln, was bedeutet, die im Menschen 1.0 erschaffene Unerlöstheit zu erlösen.

> Selbsterlösung bedeutet: Im Wir a) das im Destruktiven, in der Selbstbestimmung/-lüge entstandene inhaltlich Neue zugänglich zu machen, das implizite Wollen zu aktivieren (das Negative operativ zu machen), um b) daraus das Neue als konstruktive Form zu prototypen, das Wollen zu wahrem Können wirksam zu machen.

> In anderen Worten: Aus der aussichtslosen, selbstdestruktiven Unerlöstheit des Menschen 1.0 macht der Mensch 2.0 eine lösbare Herausforderung. Er schafft sich a) eine operative Selbstbeugung, aus der er b) sich zur Lösung aufrichten kann.

>  Die Dynamik dazu: Die aus der göttlichen Selbstneugierde angenommene Herausforderung (-) erzeugt eine Erkenntnis, aus der schöpferisch Selbstkonstruktives (+) entsteht, was wiederum zur nächsten göttlichen Selbstneugierde führt.




SelbstErlösen bedeutet: SelbstInnovation durch schöpferische Liebe/Zuneigung


Generell: alles menschliche Tun findet in Beziehungen statt - innermenschlich sowie zwischenmenschlich.

Das Handeln des Menschen 1.0 ist operativ konstruktiv und resultierend auf fundamentaler Ebene immer eine Täter-Opfer Beziehung. Für den Menschen 1.0 bedeutet dies letztendlich den Zustand von symbiotischer Getrenntheit vom anderen.

Je nachdem, wie ausdifferenziert eine Beziehung ist, wird diese als konstruktiv oder destruktiv wahrgenommen. Umso ausdifferenzierter eine Beziehung ist, umso mehr tritt deren fundamentales Wesen als Täter-Opfer Beziehung zum Vorschein.

Das Handeln des Menschen 2.0 besteht in der Bildung eines wahren Teams.

Wahre Liebe bedeutet: aus der Verschiedenheit eine konstruktive Symbiose bilden. Diese bildet das Mittel für die jeweilige Autonomie, die jeweilige Selbst-Nachfolge, die jeweilige Selbst-Innovation. Aus dieser neu entstandenen Verschiedenheit entsteht die nächste konstruktive Symbiose für den nächsten Durchgang.



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