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★★★★★ Next Level Grundlogik 17d: Sammlung zu Grundlogik 4

  • 22. Juli
  • 7 Min. Lesezeit

Neue Ideen zur fundamentalen Logik 


Der fertige Gegensatz von f0 und S + 1 als Einheit ist die unmögliche Koinzidenz der Funktion + 1. 


Wenn der entstehende Gegensatz von F0 und S+1 vollendet ist, beginnt er sich zu widersprechen, was bedeutet, dass S+1 zu F+1 wird. 



Frage: In dem Moment, in dem S+1 zu F+1 wird, wie sieht es mit der Koinzidenz von Funktion und Struktur aus? 

YIdee dazu: In dem Moment, in dem S+1 zu F+1 wird, entsteht die Struktur S+2. Diese ist jedoch in dem Moment 0 % ausgebildet.

Damit ist zwar F+1 und S+2 logisch nicht koinzident aber als solche ist diese Nicht-Koinzidenz nicht wirksam. 

Eine Nicht-Koinzidenz wird wirksam, wenn die Struktur als Gegensatz zu 100 % ausgebildet ist. 


Die Grundidee ist folgende: Ein Gegensatz wird immer weiter ausgebildet bis dieser 100 % ist und dann beginnt sich zu widersprechen. So wird aus Struktur +1 Funktion +1. 


Widersprechen ist wirksamer Gegensatz und Gegensatz als Struktur ist unwirksamer Gegensatz. 


Wenn die Möglichkeit der Nicht-Koinzidenz ausgebildet ist, also vollständig entfaltet ist, wird diese zur Unmöglichkeit der Koinzidenz als Funktion. 



Sammlung dazu 




Nächste Runde. 


Zusätzlicher Geschmack: 


Wenn das aktuelle Tun und die dabei entstehende Struktur immer weiter auseinanderdriften, also immer mehr ihren Gegensatz ausbilden, dann erschöpft sich das Tun. Das Tun differenziert sich aus, geht in die Sättigung und erschöpft sich. 

Vielleicht ist das Erschöpfen, das Ausdifferenzieren des Tuns, also der Funktion, das, was man als Entropie betrachten kann. 


Das bedeutet: Sobald aus einem Gegensatz, also einer Struktur, eine Funktion wird, also die Struktur beginnt zu tun, zerfällt sie, weil sie sich ab ihrem ersten Tun beginnt sich selbst zu erschöpfen. Den Umstand der Selbsterschöpfung erscheint jedoch anfangs eher als Aufbauen und diesen sieht man als sich selbst erschöpfen, erst wenn die Funktion in die Sättigung geht.


+++++++++


Präzisere Logik:


Bisher lautet die Aussage, dass die Struktur +1 zur Funktion +1 wird, wenn der Widerspruch voll ausgebildet ist. 


Logisch präziser müsste es wahrscheinlich folgendermaßen lauten: 

Ist die Struktur+1 voll ausgebildet, wird diese zur Funktion+1 im Widersprechen von Struktur+1 und Funktion0. 

Damit wäre Funktion +1 das Widersprechen von Struktur +1 und Funktion 0. 

Aus Struktur +1 wird Funktion +1, wenn sich der Gegensatz von Struktur +1 und Funktion 0 beginnen zu widersprechen. 


Struktur +1 = Funktion 0 mit Struktur +1 wobei Struktur +1 gegensätzlich entsteht. 


Funktion +1 = Funktion 0 mit Struktur +1, wobei Struktur +1 sich widersprüchlich mit Funktion 0 vollzieht. 


+++++++++


Was bedeutet selbstwirksame bzw. nicht srlbstwirksame Nicht-Koinzidenz? 


Unter Wirksamkeit bzw. Selbstwirksamkeit verstehe ich dabei, dass etwas sich tut. Somit ist Wirksamkeit immer ein Widersprechen. Und widersprechen kann sich nur ein ausgebildeter Gegensatz. 


SelbstWirksame Nicht-Koinzidenz bedeutet, dass eine 100% ausgebildete Nicht-Koinzidenz als Gegensatz beginnt sich zu widersprechen, also wirksam wird. 


Nicht-selbstwirksame Nicht-Koinzidenz bedeutet, dass eine Nicht-Koinzidenz ausgebildet wird als neue Struktur+1. Die Nicht-selbstWirksamkeit bedeutet darin, dass sie erst aufgebaut wird, sich ausbildet, präzisiert wird, bevor sie sich widersprechen kann, also wirksam werden kann. 



+++++++++


100% Struktur+1 bedeutet Funktion+1 mit 0% Struktur+2. 


Die Vollendung der alten Struktur ist die Vakanz der neuen Struktur.




Nächste Runde 



Lassen wir jetzt mal den Zyklus Null, also den Ursprung, unbeachtet und schauen nur den Zyklus 1 an. 


Widersprechen als Funktion braucht etwas, was es zu widersprechen gilt und damit ist die Voraussetzung des Widersprechens eigentlich der Gegensatz als Struktur. 



Nächste Runde 


Was aus struktureller Sicht Aufbau ist, ist aus funktioneller Sicht Selbsterschöpfung.


Ausbildung von S n+1 = Erschöpfung von F n


Die Funktion erschöpft sich gerade dadurch, dass sie erfolgreich Struktur hervorbringt.


+++


Die Funktion hat sich in ihren eigenen Ausdruck hinein verausgabt.

Man könnte daher drei Phasen unterscheiden:

1. Aufbauphase

Die Funktion erzeugt viel neue Struktur. Ihre Erschöpfung ist kaum sichtbar, weil der strukturelle Gewinn dominiert.

2. Ausdifferenzierungsphase

Die Struktur wird präziser, spezialisierter und vollständiger. Gleichzeitig wird der noch offene Funktionsraum kleiner.

3. Sättigungsphase

Weitere Vollzüge bringen kaum noch neue Differenz hervor. Sie reproduzieren, verdichten oder wiederholen zunehmend bereits entstandene Struktur.

In der Sättigung zeigt sich:

Die bisherige Funktion ist nicht deshalb erschöpft, weil sie gescheitert ist, sondern weil sie sich vollständig ausgedrückt hat.


+++


Entropie ist das Sich-Verbrauchen der Funktion in der Ausbildung ihrer Struktur, der Struktur +1.


Emergenz = Entstehung von S n+1 

Entropie = Erschöpfung von F n 


Beides ist nicht Gegeneinander, sondern derselbe Vollzug aus zwei Richtungen gelesen:


Emergenz strukturell = Entropie funktionell


Emergenz ist der strukturelle Übervollzug dessen, was funktionell als Erschöpfung erscheint.


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Je vollständiger die Struktur die Funktion ausdrückt, desto vollständiger steht sie der Funktion als Struktur gegenüber.


Je vollständiger S_n+1 Ausdruck von F_n wird, desto vollständiger ist S_n+1 Nicht-F_n .


+++++


Der Zerfall der aktivierten Struktur S_n+1 ist der Aufbau der nächsten Struktur S_n+2.


Funktioneller Zerfall von S_n+1, struktureller Aufbau von S_n+2


Vielleicht ist Verausgabung, Aufbrechen oder Erschöpfung ihrer geschlossenen Form zunächst präziser als bloß „Zerfall“.


+++++


Aus S_n+1 wird F_n+1, wenn sich der Gegensatz von S_n+1 und F_n zu widersprechen beginnt.


Die vollständig ausgebildete Struktur S_n+1 übernimmt den aktiven Pol innerhalb des vollendeten Gegensatzes zu F_n. Der bisher strukturelle Gegensatz wird dadurch zu einem widersprüchlichen Selbstvollzug.


Die neue Funktion ist somit nicht einfach eine umetikettierte Struktur. Sie ist der aktivierte Gesamtgegensatz.


Nicht die Struktur allein wird zur Funktion. Der vollständig ausgebildete Gegensatz von Funktion und Struktur wechselt vom Strukturregister in das Funktionsregister.


++++++++



>  Nicht selbstwirksame bzw. vollzogen-werdende Nicht-Koinzidenz:

Die Nicht-Koinzidenz wird durch F_n als S_n+1 ausgebildet. Sie existiert bereits logisch und strukturell, vollzieht sich aber noch nicht selbst als eigene Funktion.

>  Selbstwirksame bzw. selbstvollziehenden Nicht-Koinzidenz:

Die vollständig ausgebildete Nicht-Koinzidenz beginnt, ihren eigenen Gegensatz zu vollziehen. Der strukturelle Gegensatz wird zur Funktion.


++++++++++++


Ein Gegensatz kann erst dann Träger eines eigenen Widersprechens werden, wenn er vollständig als Gegensatz ausgebildet ist.


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100%  S_n+1 = Kipp (F_n/S_n+1) = F_n+1 + 0% S_n+w


++++++++++++


MÖGLICHE GESAMTMECHANIK


Phase A: Anfang der Funktion


F_n + 0 % S_n+1


F_n ist als Funktion vorhanden. Ihre Nicht-Koinzidenz ist jedoch noch nicht strukturell ausgedrückt.


Die neue Struktur S_n+1 befindet sich bei 0 %. Sie besteht bereits als logische Vakanz der Funktion, ist aber noch nicht ausgebildet.


Phase B: Funktionelle Verausgabung und struktureller Aufbau


F_n → S_n+1 von 0 % bis 100 %


F_n widerspricht sich und bildet dabei S_n+1 als ihren strukturellen Gegensatz aus.


Was im Strukturregister als Aufbau, Differenzierung und Präzisierung erscheint, ist im Funktionsregister die fortschreitende Verausgabung und Erschöpfung von F_n.


Die Funktion erschöpft sich nicht erst am Ende. Sie beginnt sich mit ihrem ersten Tun zu erschöpfen, weil jeder Vollzug einen Teil ihrer offenen Möglichkeit in bestimmte Struktur überführt.


Phase C: Strukturelle Vollendung und funktionelle Sättigung


F_n / S_n+1 = 100 % ausgebildeter Gegensatz


S_n+1 ist vollständig ausgebildet.


Damit ist zugleich der mögliche Ausdrucksraum von F_n innerhalb dieses Entwicklungsregisters ausgeschöpft.


Die Funktion ist gesättigt. Sie kann innerhalb ihrer bisherigen Logik keine wesentlich neue Struktur mehr hervorbringen.


Die Vollendung der Struktur ist deshalb zugleich die vollständige Erschöpfung der bisherigen Funktion.


Phase D: Selbstwidersprechen des vollendeten Gegensatzes


Widersprechen von F_n und S_n+1 = F_n+1


Nicht S_n+1 als isolierte Struktur wird unmittelbar zur nächsten Funktion.


Der vollständig ausgebildete Gegensatz von F_n und S_n+1 beginnt sich als ganzer selbst zu widersprechen.


F_n+1 ist dieses Widersprechen des vollendeten Gegensatzes.


S_n+1 wird insofern zur nächsten Funktion, als sie innerhalb des vollendeten Gegensatzes den aktiven Pol übernimmt.


F_n verschwindet dabei nicht. Sie bleibt als Ursprung, Voraussetzung, Erfahrung und Gegenpol in F_n+1 enthalten.


Phase E: Neue Funktion und neue strukturelle Vakanz


F_n+1 + 0 % S_n+2


Mit dem ersten Selbstvollzug von F_n+1 entsteht zugleich die Vakanz ihrer nächsten Struktur S_n+2.


S_n+2 ist logisch bereits als Nicht-Koinzidenz von F_n+1 vorhanden, aber noch zu 0 % strukturell ausgebildet.


Der neue Zyklus beginnt:


F_n+1 widerspricht sich und bildet S_n+2 aus.


Was dabei als Aufbau von S_n+2 erscheint, ist zugleich die beginnende Selbsterschöpfung von F_n+1.



Gesamtformel


F_n + 0 % S_n+1


→ Widersprechen von F_n


→ Ausbildung von S_n+1 von 0 % bis 100 %


→ Erschöpfung und Sättigung von F_n


→ vollständiger Gegensatz von F_n und S_n+1


→ Selbstwidersprechen dieses Gegensatzes


→ F_n+1 + 0 % S_n+2


Kippformel


100 % S_n+1


=


Widersprechen des vollendeten Gegensatzes von F_n und S_n+1


=


F_n+1 mit 0 % S_n+2


Die Vollendung der alten Struktur ist die Vakanz der neuen Struktur.



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VERDICHTETE ARBEITSFASSUNG


Die Ausbildung einer Struktur ist zugleich die Selbsterschöpfung der Funktion, aus der sie entsteht.


Was im Strukturregister als Aufbau, Differenzierung und Präzisierung erscheint, ist im Funktionsregister die fortschreitende Verausgabung des offenen Funktionsüberschusses.


Die Funktion erschöpft sich nicht erst am Ende ihres Vollzugs. Sie beginnt sich mit ihrem ersten Tun zu erschöpfen, weil jeder Vollzug offene Möglichkeit in bestimmte Struktur überführt.


Diese Selbsterschöpfung erscheint zunächst als Aufbau, weil die dabei entstehende Struktur zunimmt. Erst in der Sättigung wird sichtbar, dass die Funktion ihren möglichen Ausdrucksraum innerhalb des bisherigen Registers ausgeschöpft hat.


Entropie kann in diesem Sinne als die Erschöpfung des Funktionsüberschusses durch seine strukturelle Ausdifferenzierung verstanden werden.


Emergenz und Entropie wären damit zwei Register desselben Selbstvollzugs:


Emergenz ist die Entstehung der nächsten Struktur.


Entropie ist die Selbstverausgabung der gegenwärtigen Funktion in diese Struktur.


Aus S_n+1 wird nicht als isoliertem Pol unmittelbar F_n+1.


F_n+1 ist das Widersprechen des vollständig ausgebildeten Gegensatzes von F_n und S_n+1.


Solange S_n+1 entsteht, widerspricht sich F_n und bildet dabei ihren strukturellen Gegensatz aus.


Sobald dieser Gegensatz vollständig ausgebildet ist, beginnt er sich als ganzer selbst zu widersprechen.


S_n+1 wird insofern zur nächsten Funktion, als sie innerhalb des vollendeten Gegensatzes den aktiven Pol übernimmt.


F_n verschwindet dabei nicht, sondern bleibt als Ursprung, innere Voraussetzung und Gegenpol in F_n+1 enthalten.


Nicht-selbstwirksame Nicht-Koinzidenz bedeutet nicht wirkungslose Nicht-Koinzidenz.


Die entstehende Struktur wirkt bereits auf den Vollzug zurück, vollzieht sich aber noch nicht selbst.


Sie ist eine durch F_n vollzogene Nicht-Koinzidenz.


Selbstwirksame Nicht-Koinzidenz entsteht, wenn der vollständig ausgebildete Gegensatz zum Träger seines eigenen Widersprechens wird.


Ein Gegensatz muss nicht vollständig ausgebildet sein, um durch eine Funktion hervorgebracht zu werden.


Er muss jedoch vollständig ausgebildet sein, um selbst zum Träger einer neuen Funktion zu werden.


Die Vollendung der alten Struktur und der Beginn der neuen Funktion sind kein zeitliches Nacheinander.


Sie sind derselbe Kipppunkt.


Deshalb bedeutet 100 % Struktur S_n+1 zugleich den Beginn von F_n+1 mit 0 % Struktur S_n+2.


Die Funktion erschöpft sich nicht trotz, sondern durch die erfolgreiche Ausbildung ihrer Struktur.


Nicht die vollendete Struktur allein wird zur Funktion.


Der vollständig ausgebildete Funktions-Struktur-Gegensatz beginnt sich selbst zu widersprechen.


Die Vollendung der alten Struktur ist die Vakanz der neuen Struktur.


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Nächste Runde 


Das Tun einer Funktion ist sich selbst zu erschöpfen, sich selbst zu reliabilisieren, sich selbst auszudifferenzieren, sich selbst zu entropisieren, wo bei die Struktur +1 als nächste Validität entsteht. 











22.07.2026 © ReckLab.de

 
 
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