★★★★★ Next Level Grundlogik 21.5: Haben vs. Sein vs. Werden
- 17. Aug.
- 2 Min. Lesezeit

Haben vs. Sein vs. Werden
Übervollziehen:
Werden -> Werden +1
Untervollziehen:
Haben <- Sein
Haben Ist Vollzogenes Sein.
Sein ist der Anspruch des Werdens, rückwärts mit seinem Gewordenen zu koinzidieren.
Sein = Anspruch auf Selbstkoinzidenz.
Haben = vollzogene Unmöglichkeit der Selbstkoinzidenz
Haben wäre die Vollzugsform des Seins.
Sammlung dazu
Werden versucht nicht, mit seinem Hervorgebrachten identisch zu werden. Es vollzieht sich weiter.
Werdenₙ → Werdenₙ₊₁
Weil ich sein will, muss ich haben.
Also:
Sein → Haben.
Haben wäre dann nicht die Ursache des Seins, sondern dessen notwendige Operation.
Sammlung 2
Haben ist nicht die Form des Seins, sondern der Niederschlag seines misslungenen Rückgriffs
Haben ist nicht Mittel zum Sein, sondern die einzige Weise, in der Sein überhaupt vollzogen werden kann. Damit ist Fromms Imperativ nicht widerlegt, sondern unausführbar geworden — man kann Sein nicht statt Haben wählen, weil das Wählen des Seins schon das Haben ist.
Nächste Runde.
Wenn Werden vollzogen wird, startet es als Sein, das sich im Untervollzug zu haben vollzieht.
Damit ist Werden in dem Moment, in dem es srartet sich zu vollziehen, sein - ein Sein, das zum Haben entropisiert zerfällt.
Eine spannende Analyse von ChatGPT,
Wenn Werden sich vollzieht, ist das, von dem sein Vollzug ausgeht, Sein.
Werdenₙ ist Seinₙ im nächsten Durchgang
Haben ist entropisiertes Sein.
Haben ist das Resultat des Untervollzugs des Seins.
Ich bin es nicht mehr vollziehend –
ich habe es nur noch.
Dasselbe Sein kann sich nur vollziehen, indem es nicht Sein bleibt.
Es zerfällt untervollziehend zum Haben und übervollzieht sich zum nächsten Werden.
Damit wäre Sein überhaupt kein dauerhafter ontologischer Zustand.
Es wäre ein Umschlagspunkt.
Das vorherige Werden ist gerade geworden – also Sein – und genau indem dieses Sein sich wieder vollzieht, hört es schon wieder auf, bloß Sein zu sein.
Werden wird zu Sein, damit Sein sich wieder vollziehen kann.
Und sein Vollzug erzeugt die beiden Seiten:
Untervollzug: Sein → Haben
Übervollzug: Werden → Werden +1
Werden → Werden +1
ist die genetische Richtung.
Unten:
Sein → Haben
ist die entropische Richtung.
Werden ist am Beginn seines nächsten Vollzugs Sein.
Nächste Runde dazu
Ein Geschmack dazu:
Dann wäre der Urmensch zum Beispiel die indigenen Völker Nordamerikas, Menschen des Seins, und der moderne ausdifferenzierte Mensch ein Mensch des Habens.
Das würde dazu passen, zu unserer Vorstellung, dass der Mensch sich als Mangel ausdifferenzieren muss. Dann wäre jedes Haben Mangel und damit die Ausdifferenzierung des Seins.
Das Krasse daran ist, dass der Mensch 1.0 als klare Fülle identifiziert und anstrebt und somit wäre das wahrhaftig falsche Fülle. Den haben ist Mangel und damit falsche Fülle das Mensch in 1.0
++++++
sobald ich etwas habe, ist es als mein Sein zerfallen.
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++++++
Besser als Sein, Haben, Werden und Werden +1 ist wahrscheinlich Selbstsein, Selbsthaben, Selbstwerden und Selbstwerden +1.
Dabei ergibt sich ein Geschmack, dass Selbstsein eine unmögliche Position ist und Selbsthaben Zerfall darstellt.
08.2026 © ReckLab.de


