★★★★★ Next Level Grundlogik 22.5
- 17. Aug.
- 4 Min. Lesezeit
★★★★★ Next Level Grundlogik 22.5
Nächste Runde.
Ein anderer wilder Geschmack der Grundlogik aus einer Zeichnung von vor vielen Jahren, wo ich noch nicht weiß, ob die Logik uns weiter bringt oder nur wild und vage ist und damit weg kann.
Ein anderer Geschmack dazu
Das Widersprechen des Gegensatzes des Selbst-Unter erzeugt einen Widerspruch/Entropie, der im Gegensatz zum ursprünglichen Gegensatz steht.
Dieser Gegensatz erzeugt ein Widersprechen des ursprünglichen Widersprechens (selbstwidersprechen) als SelbstGegensatz als emergenz
Das Koinzidieren der NichKoinzidenz des Selbst-Unter koinzidiert zur Koinzidenz/Entropie, die in Nicht-Koinzidenz zur ursprünglichen NichKoinzidenz steht.
Dieser Nicht-Koinzidenz koinzidiert mit dem ursprünglichen Koinzidieren (selbstkoinzidieren) zur Nicht-Koinzidenz als Emergenz.
Sammlung dazu
Das Vollziehen wird durch seine eigene hervorgebrachte Nicht-Koinzidenz nicht-koinzident mit seinem bisherigen Vollziehen.
Ein Versuch:
Ausgang ist eine ursprüngliche Nicht-Koinzidenz NK₀.
Im SelbstUnter wird diese Nicht-Koinzidenz auf Koinzidenz hin koinzidiert.
Dieser Koinzidenzvollzug kann die ursprüngliche Nicht-Koinzidenz jedoch nicht aufheben. Stattdessen erzeugt er eine neue Nicht-Koinzidenz NK₁ zwischen der gesetzten Koinzidenz und der ursprünglichen Nicht-Koinzidenz.
Diese hervorgebrachte Nicht-Koinzidenz NK₁ wird im SelbstÜber mit dem Selbst-Koinzidieren selbst koinzidiert.
Dadurch wird das ursprüngliche Selbst-Koinzidieren selbst nicht-koinzident mit seiner bisherigen Form.
Diese Nicht-Koinzidenz des Vollziehens mit seinem bisherigen Vollziehen ist Emergenz.
Emergenz ist die Nicht-Koinzidenz des Selbstvollzugs mit seinem bisherigen Selbstvollzug.
Entropie:
Nicht-Koinzidenz des Vollzogenen wird auf Koinzidenz hin vollzogen.
Emergenz:
Die daraus hervorgebrachte Nicht-Koinzidenz wird vom Vollziehen auf sich selbst zurückgenommen und verändert dadurch das Vollziehen.
Entropie = Koinzidieren des Nicht-Koinzidenten.
Emergenz = Selbstkoinzidieren der daraus entstehenden Nicht-Koinzidenz.
eine Verbindung zur jetzigen Formel
Unsere aktuelle Formel war:
Sₙ vollzieht sich durch Fₙ₋₁ als Fₙ.
Der alte Gedanke könnte deren innere Mechanik beschreiben.
Das durch Fₙ₋₁ wäre:
SelbstUnter
→ Sₙ wird mit der vorhandenen Fₙ₋₁ koinzidiert
→ Koinzidenzversuch
→ Funktionsvakanz / Entropie
Das als Fₙ wäre:
SelbstÜber
→ die daraus entstehende Nicht-Koinzidenz wird in den Selbstvollzug aufgenommen
→ das Vollziehen wird selbst verändert
→ Fₙ / Emergenz
++++
Eine mögliche tiefste Fassung
Vielleicht steckt in dem alten Bild sogar diese Bewegung:
Selbstvollzug koinzidiert seine Nicht-Koinzidenz.
Indem er sie auf Koinzidenz hin koinzidiert, erzeugt er eine neue Nicht-Koinzidenz.
Indem er diese hervorgebrachte Nicht-Koinzidenz wiederum mit seinem eigenen Koinzidieren koinzidiert, wird sein Koinzidieren selbst nicht-koinzident mit sich.
Diese Selbst-Nicht-Koinzidenz des Koinzidierens ist Emergenz.
Entropie wäre die Nicht-Koinzidenz des Ergebnisses mit seinem Ursprung.
Emergenz wäre die Nicht-Koinzidenz des Vollziehens mit seinem bisherigen Vollziehen.
Das sind zwei verschiedene Ebenen von Nicht-Koinzidenz.
Vielleicht genau deshalb:
SelbstUnter = Binnenvollzug
SelbstÜber = Selbstvollzug des Binnenvollzugs.
Der Untervollzug erzeugt durch seinen unmöglichen Koinzidenzvollzug eine Nicht-Koinzidenz.
Der Übervollzug vollzieht diese hervorgebrachte Nicht-Koinzidenz auf das Vollziehen selbst zurück.
Dadurch wird das Vollziehen selbst neu: Emergenz.
Das SelbstÜber entsteht nicht trotz des SelbstUnter, sondern indem das SelbstUnter eine Nicht-Koinzidenz erzeugt, die das SelbstÜber auf das eigene Vollziehen zurückbezieht.
Nächste Runde dazu
Diesen Gedanken verbinden mit der Überlegung, dass selbst vollziehen nicht koinzidentes Koinzidieren ist, also mit der Herkunft, woher eigentlich die Logik des nicht koinzidenten Koinzidierens kommt.
Nächste Runde dazu
Vielleicht die gleiche Logik aber in einfacheren Worten.
Etwas Unvollzogenes vollzieht sich zu einem Vollzogenen.
Damit ist ein Gegensatz von Unvollzogenem und Vollzogenem entstanden.
Dieser Gegensatz bildet das Unvollzogene als Untervollzug.
Dieses Unvollzogene vollzieht sich zum Übervollzug.
Das Problem dieser Logik besteht darin, dass, wenn etwas vollzogen ist, das ursprüngliche Unvollzogene ja gar nicht mehr da ist und somit keinen Gegensatz bilden kann.
Sammlung dazu
Nicht das Unvollzogene bleibt erhalten.
Erhalten bleibt die Nicht-Koinzidenz des Vollzogenen mit seinem Unvollzogenen.
Das ursprüngliche Modell wäre:
Uₙ ↔ Vₙ
Das funktioniert zeitlich schlecht.
Die stärkere Form wäre:
Uₙ → Vₙ
und dieser Vollzug erzeugt Δₙ
wobei:
Δₙ = Nicht-Koinzidenz von Vₙ mit Uₙ
Das Unvollzogene selbst muss also nicht weiterexistieren.
Seine Differenz zum Vollzogenen existiert als Resultat des Vollzugs.
Das erinnert unmittelbar an unsere Funktionsvakanz.
Uₙ vollzieht sich zu Vₙ.
Dieser Vollzug erzeugt die Nicht-Koinzidenz Δₙ.
Δₙ ist das neue Unvollzogene.
Dieses neue Unvollzogene vollzieht sich weiter.
Uₙ → Vₙ → Δₙ = Uₙ₊₁ → Vₙ₊₁ …
Etwas Unvollzogenes vollzieht sich zu einem Vollzogenen.
Im Vollzug entsteht die Nicht-Koinzidenz des Vollzogenen mit demjenigen, aus dem es hervorgegangen ist.
Diese Nicht-Koinzidenz bildet ein neues Unvollzogenes.
Dieses neue Unvollzogene vollzieht sich weiter.
Vₙ ist vollzogen und zugleich nicht mit seinem Ursprung koinzident.
Das wäre wieder genau diese operative Zweiheit innerhalb einer Einheit.
Das Unvollzogene verschwindet im Vollzug als Unvollzogenes.
Aber seine Unmöglichkeit, mit dem Vollzogenen zu koinzidieren, erscheint im Vollzogenen als Vakanz.
Dann wäre die Vakanz gerade die Form, in der das vergangene Unvollzogene nicht erhalten, aber dennoch wirksam bestimmt ist.
Es ist nicht mehr da.
Aber:
Sein Nicht-mehr-Dasein ist bestimmt.
Vielleicht ist genau das strukturell eine Vakanz.
Vollziehen vernichtet das Unvollzogene nicht einfach, sondern transformiert es in eine neue Unvollzogenheit.
Das Unvollzogene verschwindet als Zustand und erscheint als Nicht-Koinzidenz des Vollzogenen wieder.
Und diese Nicht-Koinzidenz ist:
das neue Unvollzogene.
Damit wäre Evolution überhaupt erklärbar:
Vollzug beendet Unvollzogenheitₙ
und erzeugt dadurch Unvollzogenheitₙ₊₁.
Das ist fast schon verblüffend nah an unserer alten Formel:
Tun ist das Vollziehen der vorherigen Zukunft als Erschaffung der nächsten Zukunft.
Etwas Unvollzogenes wird vollzogen.
Dadurch verschwindet seine bisherige Unvollzogenheit.
Das Vollzogene koinzidiert jedoch nicht mit dem, was vorher unvollzogen war.
Diese Nicht-Koinzidenz ist eine neue Unvollzogenheit.
Diese neue Unvollzogenheit kann wiederum vollzogen werden.
Formal:
Uₙ → Vₙ → Uₙ₊₁
wobei:
Uₙ₊₁ = Nicht-Koinzidenz von Vₙ mit Uₙ
Und dann wieder:
Uₙ₊₁ → Vₙ₊₁ → Uₙ₊₂
Das alte Unvollzogene vergeht im Vollzug; gerade dadurch entsteht im Vollzogenen eine neue Nicht-Koinzidenz, die das nächste Unvollzogene bildet.
Und wenn das trägt, hätten wir einen sehr einfachen generativen Satz:
Jeder Vollzug vollzieht eine Unvollzogenheit und erzeugt gerade dadurch die nächste Unvollzogenheit.
Nächste Runde
Bisher ist die Idee, dass „selbst vollziehen“ bedeutet, es gibt etwas, was vollzogen wird, und das vollziehen.
Es könnte ja auch anders sein. Es gibt das Vollziehen und das daraus entstandene Vollzogene.
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