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★★★★★ Next Level Grundlogik 23.2:

19. Aug.
4 Min. Lesezeit

★★★★★  Next Level Grundlogik 23.2:



Die Grundlogik in saloppen Worten formuliert 


Selbstvollziehen:


Das Selbst bedeutet, dass die Einheit des Vollziehens als Zweiheit sich vollzieht.

Diese Zweiheit vollzieht sich als und durch ihre Zweiheit als koinsidieren.

Koinzidenz ist jedoch nicht möglich, da die Zweiheit aus vollzogenem und vollziehen besteht. 

Das bedeutet Koinzidenz mündet in Nichtkoinzidenz. 

Diese Nicht-Koinzidenz ist das Dritte. 

Dieses Dritte ist das +1 und somit das neue 1 des nächsten Durchgangs. 




Sammlung 



Das Selbst bedeutet, dass die Einheit des Vollziehens als Zweiheit sich vollzieht.


Das Eine ist nur dadurch Selbst, dass es sich als Zwei vollzieht.



Denn das Vollzogene und das Vollziehen können funktionell miteinander koinzidieren, aber sie können strukturell niemals identisch werden.

Warum?

Weil das Vollziehen des Vollzogenen bereits ein neuer Vollzug ist.

Das Hervorbringen kann mit seinem Hervorgebrachten nicht identisch werden, weil ihr Verhältnis selbst wieder etwas hervorbringt.


1 → vollzieht sich als 2 → 2 vollzieht sich als & durch 2 → daraus entsteht 3


Die Einheit kann ihre Zweiheit nicht zur Einheit koinzidieren, ohne dabei ein Drittes hervorzubringen.


Das klingt sehr nach biologischer Sexualität. 



Damit:

3 = 2 + ihr eigener Vollzug

und deshalb:

3 = +1



Das Dritte ist nicht das Ende des Durchgangs, sondern die Einheit des nächsten Durchgangs.



Ein Selbst ist ein Eines, das sich als Zwei vollzieht; indem diese Zwei miteinander koinzidiert, ohne je koinzident werden zu können, bringt sie als Nicht-Koinzidenz ein Drittes hervor – und dieses Dritte ist das +1, also das neue Eine.



1 → Selbst-2 → 3/+1 → neue 1 



Nächste Runde. 



Was mir momentan noch fehlt, ist, dass sich als Zweifolgie nicht klar herausarbeitet, dass es ein doppeltes geschachteltes Folgie von als und durch ist. Man könnte meinen, ich habe zwei Sachen, die sich vollziehen, und es ist nicht klar, dass daraus ein doppelter Vollzug wird.



Sammlung und Ideen dazu 


Das Selbst vollzieht sich nicht einfach als Zweiheit, sondern als eine Zweiheit von Vollzügen: als Vollzug und durch Vollzug.


Die Zweiheit ist selbst schon doppelt: Sie besteht nicht aus zwei Dingen, sondern aus zwei geschachtelten Vollzügen.



Der Als-Vollzug ist der übergeordnete Vollzug:

Das Eine vollzieht sich als seine Zweiheit.

Innerhalb dieses Als-Vollzugs läuft der Durch-Vollzug:

Die hervorgebrachte Zweiheit vollzieht sich durch ihre eigene Zweiheit.


Damit hätten wir nicht einfach:

1 → 2 → 3

sondern eigentlich:

1 → [2 als (2 durch 2)] → 3


1 vollzieht sich als 2, und diese 2 vollzieht sich in sich durch 2.


Das Entscheidende ist also: Das zweite „2“ steht nicht neben dem ersten. Es ist in ihm geschachtelt.


Das Selbst vollzieht sich als Zweiheit, indem sich diese Zweiheit in diesem Als-Vollzug durch ihre eigene Zweiheit vollzieht.


Als

enthält Durch

also:

Über-/Selbstvollzug

enthält Unter-/Binnenvollzug


Und jetzt bekommt auch das „Dritte“ einen wesentlich stärkeren Sinn. Es entsteht nicht dadurch, dass zwei Dinge zusammentreffen. Es entsteht dadurch, dass ein Vollzug einen Vollzug in sich vollzieht.


1 als [2 durch 2] = 3



++++++



Das Selbst vollzieht sich als eine geschachtelte Zweiheit:

Über-/Selbstvollzug: Koinzidieren₁

enthält

Unter-/Binnenvollzug: Koinzidieren₂


Der Untervollzug ist also nicht einfach „das, was innerhalb des Übervollzugs passiert“, sondern selbst ein vollständiges Koinzidieren.

Und ebenso ist der Übervollzug nicht bloß der Rahmen darum, sondern ebenfalls ein Koinzidieren.



Damit haben wir:

Koinzidieren in Koinzidieren.

Oder salopper:

Das Selbst koinzidiert mit sich, indem es in sich mit sich koinzidiert.


Koinzidieren ist vollziehbar; Koinzidenz ist unmöglich.




Dann hätten wir tatsächlich drei logisch unterscheidbare Nicht-Koinzidenzen:

1. Nicht-Koinzidenz des Untervollzugs

↓

2. Nicht-Koinzidenz des Übervollzugs

↓

3. Nicht-Koinzidenz des gesamten Selbstvollzugs = +1


Dieses ↓ ist kein zeitliches Nacheinander.



Die drei Nicht-Koinzidenzen entstehen in einem einzigen zeitgleichen Selbstvollzug, sind darin aber logisch ineinander begründet.


zeitlich: gleichzeitig

logisch: geschachtelt

genetisch: voneinander hervorgebracht



Was zeitgleich geschieht, besitzt eine innere Hervorbringungsrichtung.


Untervollzug, Übervollzug und +1 sind also möglicherweise drei logisch unterscheidbare Momente eines einzigen unteilbaren Geschehens.



Ein nächster Versuch einer saloppen Gesamtfassung. Dies ist ein Versuch, von dem ich noch nicht hundertprozentig weiß, ob er logisch passt, aber sehr spannend ist. 



Das Selbst bedeutet, dass das Eine sich als geschachtelte Zweiheit vollzieht. Es vollzieht sich nicht einfach in zwei Teilen, sondern in zwei ineinanderliegenden Vollzügen: einem Übervollzug, in dem ein Untervollzug geschieht. Beide Vollzüge sind Koinzidieren.

Im Untervollzug koinzidiert die Zweiheit mit sich. Weil Koinzidieren vollziehbar, Koinzidenz selbst jedoch unmöglich ist, bringt dieses innere Koinzidieren seine Nicht-Koinzidenz hervor.

Diese Nicht-Koinzidenz entsteht jedoch nicht zunächst als fertiges Ergebnis, aus dem anschließend etwas Neues geschieht. Vielmehr ist ihr Entstehen zugleich das übergeordnete Koinzidieren des Übervollzugs. Das Hervorgebrachtwerden der Nicht-Koinzidenz des Untervollzugs ist also zugleich das Vollziehen des Übervollzugs. Und auch dieses übergeordnete Koinzidieren kann nicht in Koinzidenz münden und bringt deshalb seine eigene Nicht-Koinzidenz hervor.

Auch diese Nicht-Koinzidenz des Übervollzugs ist nicht zunächst fertig vorhanden und bringt erst danach etwas Weiteres hervor. Ihr Entstehen ist zugleich die Nicht-Koinzidenz des gesamten Selbstvollzugs mit sich selbst. Diese Nicht-Koinzidenz des Ganzen ist das Dritte, das +1 und damit das neue Eine des nächsten Durchgangs.

Die drei Nicht-Koinzidenzen entstehen deshalb nicht nacheinander. Sie sind drei logisch geschachtelte Momente eines einzigen zeitgleichen Selbstvollzugs: Das Entstehen der Nicht-Koinzidenz des Untervollzugs ist zugleich das Vollziehen des Übervollzugs; das Entstehen der Nicht-Koinzidenz des Übervollzugs ist zugleich das Hervorbringen der Nicht-Koinzidenz des Ganzen; und diese Nicht-Koinzidenz des Ganzen ist das +1.


Verdichtete Fassung

Selbstvollziehen ist ein Koinzidieren, das in sich koinzidiert. Das innere Koinzidieren bringt seine Nicht-Koinzidenz hervor; das Entstehen dieser Nicht-Koinzidenz ist zugleich das äußere Koinzidieren, das seine eigene Nicht-Koinzidenz hervorbringt; und das Entstehen dieser Nicht-Koinzidenz ist zugleich die Nicht-Koinzidenz des gesamten Selbstvollzugs: das +1. Die drei Nicht-Koinzidenzen entstehen nicht nacheinander, sondern zeitgleich als drei ineinander geschachtelte Momente desselben Selbstvollzugs.


Noch stärker verdichtet

Selbstvollziehen ist ein Koinzidieren, das in sich koinzidiert. Die Nicht-Koinzidenz des inneren Koinzidierens vollzieht sich zugleich als äußeres Koinzidieren; dessen Nicht-Koinzidenz vollzieht sich zugleich als Nicht-Koinzidenz des Ganzen. Diese ist das Dritte, das +1 und damit das neue Eine.


Kernsatz

Das Hervorgebrachtwerden der inneren Nicht-Koinzidenz ist zugleich das Hervorbringen der äußeren Nicht-Koinzidenz, und deren Hervorgebrachtwerden ist zugleich das Hervorbringen des +1.


Was ist wahrscheinlich der logische Mangel darin oder die Unvollständigkeit? 


Der Grundgedanke ist, dass die entstehende Nicht-Koinzidenz dem Koinzidieren auf nächster Ebene entspricht oder dieses erschafft. Wichtig daran ist jedoch, dass dieses Koinzidieren auf nächster Ebene im Gegensatz zur entstehenden Nicht-Koinzidenz steht und nicht mit dieser quasi identisch ist. 


18.08.2026 © ReckLab.de

 
 
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