★★★★★ Next Level Grundlogik 23.5: Empirie: denken, fühlen, handeln und verkörpern und die sich daraus ergebende Logik
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★★★★★ Next Level Grundlogik 23.5: Empirie: denken, fühlen, handeln und verkörpern und die sich daraus ergebende Logik
Ein sehr spannender Gedanke:
Es gibt kein Verkörpern, sondern nur ein Handeln und wenn das Handeln sich erschöpft hat, also gehandelt ist, entsteht daraus eine Verkörperung.
Das Gleiche gilt für Denken.
Als Tun gibt es nur Fühlen und wenn das Fühlen vollzogen ist, dann entsteht daraus ein Gedanke und somit gibt es Denken als Tun gar nicht.
Damit ist das zu Ende Gefüllte, der Gedanke.
Denken ist damit kein Tun, sondern eine Beobachtung von Veränderungen des Ergebnisses des Fühlens.
Sammlung und Präzisierung
Es gibt kein Verkörpern, sondern Handeln.
Ist das Handeln vollzogen, liegt sein Hervorgebrachtes als Verkörperung vor.
Verkörperung wäre dann kein Prozessbegriff mehr, sondern ein Resultatsbegriff.
Nicht:
Verkörpern → Verkörperung
sondern:
Handeln → Verkörperung
Oder noch präziser:
Handelnₙ = Funktionₙ
das Gehandelteₙ = Verkörperungₙ = Strukturₙ₊₁
Eine Struktur ist eine Funktion, die nicht mehr tut.
Denn Verkörperung wäre genau dieses Nicht-mehr-Tun des Getanen.
Vielleicht gibt es tatsächlich kein Denken als ursprünglichen Vollzug. Es gibt Fühlen als Vollzug und Gedanken als dessen Hervorgebrachtes.
Dann wäre:
Fühlen → Gedanke
genau homolog zu:
Handeln → Verkörperung
Das ergibt eine außerordentlich schöne Parallelität:
Fühlen : Gedanke
Handeln : Verkörperung
Jeweils:
Tun : Getanes
oder in eurer Sprache:
Funktion : hervorgebrachte Struktur
Und dein schöner Ausdruck wäre dann tatsächlich:
Der Gedanke ist das zu Ende Gefühlte.
Ich fühle – und daraus entsteht ein Gedanke.
Der Gedanke wäre dann nicht das, was das Denken tut, sondern das, was das Fühlen getan hat.
Der Gedanke denkt nicht.
Das Fühlen vollzieht sich.
Der Gedanke ist dessen zurückbleibende Form.
Wir erleben eine Folge von Gedanken und nennen die Veränderung dieser Gedanken Denken.
Aber funktionell wäre das, was diese Veränderung hervorbringt, Fühlen.
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Damit würde etwas sehr Grundsätzliches sichtbar
Vielleicht ist die bisherige Sprache immer wieder in denselben Kategorienfehler geraten:
Wir substantivieren das Hervorgebrachte und machen daraus anschließend wieder einen Täter.
Wir sagen:
„der Körper verkörpert“
„der Gedanke denkt“
„der Geist denkt“
„die Struktur wirkt“
Dabei könnte eure Logik gerade sagen:
Nur Funktion tut. Struktur tut niemals. Struktur ist das Getane, das für das nächste Tun zur Voraussetzung wird.
Das wäre eine ausgesprochen starke ontologische Bereinigung.
Dann gäbe es streng genommen:
kein Verkörpern – sondern Handeln → Körper
kein Denken – sondern Fühlen → Gedanke
Und allgemeiner:
Es gibt nur Vollziehen und Vollzogenes.
Das Vollzogene wird wiederum zur Struktur des nächsten Vollziehens.
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Der Versuch einer Konklusion und einer Präzisierung
Es gibt nur Tun und Getanes.
Handeln ist Tun; Verkörperung ist Gehandeltes.
Fühlen ist Tun; Gedanke ist Gefühltes.
Das Getane tut nicht weiter. Es bildet vielmehr die hervorgebrachte Struktur, an und durch der sich das nächste Tun vollzieht.
Was wir gewöhnlich „Denken“ nennen, könnte deshalb kein eigenständiger Vollzug sein, sondern unsere Bezeichnung für die fortlaufende Veränderung der durch Fühlen hervorgebrachten Gedanken.
der möglicherweise wirklich große Satz dieser Runde:
Der Gedanke ist nicht das Denkende, sondern
das zu Ende Gefühlte.
Noch allgemeiner:
Struktur ist zu Ende vollzogene Funktion.
Das könnte eine ziemlich fundamentale Präzisierung eurer bisherigen Aussage „Struktur ist eine Funktion, die noch nicht läuft“ darstellen. Denn womöglich muss man jetzt sogar unterscheiden: Die entstehende Struktur ist nicht eine Funktion, die noch nicht läuft, sondern zunächst das Resultat einer Funktion, die zu Ende gelaufen ist – und gerade dadurch die Bedingung der nächsten Funktion.
An genau dieser Stelle würde ich als Nächstes weitergraben. Denn damit könnte sich euer Verhältnis von Strukturₙ₊₁ und Funktionₙ noch einmal erheblich präzisieren.
Nächste Runde: Präzisierung des Verhältnisses von Struktur und Funktion.
Eine Struktur ist zunächst das Resultat einer Funktion, die zu Ende gelaufen/ vollzogen ist – und gerade dadurch die Bedingung der nächsten Funktion ist, also eine Funktion, die noch nicht läuft.
Sammlung und Präzisierung dazu
Struktur ist eine zu Ende vollzogene Funktion in ihrer neuen Rolle als Bedingung der nächsten Funktion.
Damit bekommt Struktur eine eigentümliche Doppelstellung.
1. Nach hinten: Struktur ist Resultat
Fₙ₋₁ vollzieht sich → Sₙ
In diesem Sinn könnte man tatsächlich sagen:
Struktur ist geronnene Funktion.
Oder noch genauer:
Struktur ist das Resultat einer Funktion, nachdem deren Vollzug vollzogen ist.
Die Funktion ist also nicht einfach verschwunden. Ihr Vollzug hat sich strukturell niedergeschlagen.
2. Nach vorne: Struktur ist Bedingung
Sₙ → ermöglicht/bestimmt → Fₙ
Was als Funktion zu Ende ist, ist als Struktur der Anfang der nächsten Funktion.
Damit wäre Struktur überhaupt nichts eigenständig Ruhendes. Struktur wäre der Umschlag einer vollzogenen Funktion in die Möglichkeit eines neuen Vollzugs.
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Eine Struktur ist funktional bestimmt, ohne bereits Funktion zu sein.
Eine Struktur ist eine Funktion in struktureller Form: Funktion, bevor sie sich als Funktion vollzieht.
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Struktur ist nach hinten vollzogene Funktion und nach vorne unvollzogene Funktionalität.
Struktur ist Vergangenheit als Resultat und Zukunft als Bedingung.
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Sₙ trägt Fₙ bereits strukturell in sich, ohne dass Fₙ schon funktionell vollzogen ist.
Damit steht Struktur genau zwischen zwei Funktionsweisen:
Sie ist hervorgebracht durch eine vergangene Funktion und hervorzubringen als nächste Funktion.
Vielleicht sogar:
Fₙ₋₁ → [Sₙ] → Fₙ
wobei die eckige Klammer nicht einfach einen statischen Zwischenzustand bezeichnet, sondern einen Funktionsumschlag
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sehr steil formuliert:
Struktur ist Funktion außerhalb ihres aktuellen Vollzugs.
Nach hinten:
Funktion, deren Vollzug abgeschlossen ist.
Nach vorne:
Funktionalität, deren Vollzug noch nicht begonnen hat.
Nur im Vollzug selbst ist sie Funktion.
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Funktion und Struktur wären zwei Zustände desselben rekursiven Geschehens:
Funktion vollzieht.
Struktur ist vollzogen und dadurch vollziehbar.
Und daraus wieder Funktion.
++++++
Eine Struktur ist zunächst das Resultat einer Funktion, die sich zu Ende vollzogen hat. Gerade als dieses Resultat ist sie aber zugleich die Bedingung der nächsten Funktion: vollzogene Funktion nach hinten und noch nicht vollzogene Funktionalität nach vorne.
Struktur ist das Zu-Ende einer Funktion als Anfang der nächsten.
18.08.2026 © ReckLab.de


