★★★★★ Next Level Grundlogik 23.6:
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★★★★★ Next Level Grundlogik 23.6:
Eine Struktur ist das Resultat einer vollzogenen Funktion und gerade dadurch die Bedingung der nächsten Funktion.
Eine Funktion ist der laufende Vollzug einer Struktur.
Im Untervollzug wird eine Struktur durch ihre vorherige Funktion erschöpfend vollzogen; dadurch tritt die Vakanz der nächsten Funktion hervor.
Im Übervollzug wird dieselbe Struktur als nächste Funktion vollzogen; dadurch tritt die Vakanz der nächsten Struktur hervor.
Die nächste Struktur entsteht aus dem Übervollzug durch den Untervollzug.
Formal:
S_n = Resultat(F_n-1) = Bedingung(F_n)
F_n = Vollzug(S_n)
U_n: S_n durch F_n-1 → Vakanz(F_n)
Ü_n: S_n als F_n → Vakanz(S_n+1)
E_n: Ü_n durch U_n → S_n+1
Sammlung dazu
Es gibt nicht „Verkörpern“ als Tun, sondern Handeln; Verkörperung ist das Gewordene.
Es gibt nicht „Denken“ als Tun, sondern Fühlen; Gedanke ist das Gewordene.
Das Tun ist immer Funktion.
Das Gewordene ist immer Struktur.
Und dann:
Struktur ist geronnenes und zukünftiges Tun.
Funktion ist laufendes Werden.
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++++++++
Das vollzogen werden der Funktion der unteren Ebene bildet die entstehende Struktur, aus der die Funktion in deren Vollzug der nächsthöheren Ebene hervorgehen kann.
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Denken ist nicht das Hervorbringen des Gedankens. Fühlen ist der hervorbringende Vollzug; der Gedanke ist dessen hervorgebrachte Struktur.
++++++
Der Untervollzug bringt die Vakanz der neuen Funktion hervor. Der Übervollzug vollzieht diese neue Funktion und bringt die Vakanz der nächsten Struktur hervor. Im Vollzug des Übervollzugs durch den Untervollzug wird diese Strukturvakanz zur tatsächlich hervorgebrachten Struktur S_n+1.
Nächste Runde.
Handeln und Fühlen sind das Gleiche, jedoch auf unterschiedlicher Ebene. Das bedeutet ich kann in dem Maße etwas fühlen, indem ich es tue, indem ich handle.
Ein Gedanke entsteht erst, wenn ich etwas durch Handeln verkörpert habe und damit zeitgleich gefühlt habe.
Sammlung dazu
1. Handeln ist der Vollzug auf der verkörpernden Ebene.
Ich vollziehe etwas tatsächlich. Es verändert meinen Körper, mein Verhalten, meine Beziehung zur Welt.
2. Fühlen ist genau dieser Vollzug auf der nächsthöheren Ebene.
Fühlen wäre dann nicht etwas, das das Handeln anschließend „registriert“. Sondern:
Indem ich handle, fühle ich.
Oder noch schärfer:
Handeln ist äußerer/verkörpernder Vollzug desselben Geschehens, dessen innerer Vollzug Fühlen ist.
Damit bekommt dein Satz
„Ich kann in dem Maße etwas fühlen, indem ich es tue.“
eine enorme logische Bedeutung. Man kann etwas nicht dadurch vollständig fühlen, dass man es lediglich vorstellt oder denkt. Der entsprechende Vollzug muss geschehen.
3. Der Gedanke dagegen ist kein weiterer Vollzug derselben Art.
Er entsteht, wenn der Vollzug von Handeln/Fühlen vollzogen ist.
Dann hätten wir genau die Struktur-Funktion-Logik, an der wir gerade arbeiten:
Handeln = Funktion auf Ebene 1
Fühlen = derselbe Vollzug als Funktion auf Ebene 2
Gedanke = entstandene Struktur auf Ebene 2
++++++
Damit lässt sich dein vorheriger Gedanke über das Verkörpern noch verschärfen.
Es gäbe während des Vollzugs eigentlich gar keine „Verkörperung“ als Ding.
Es gibt:
verkörperndes Handeln.
Wenn dieses Handeln vollzogen ist, besteht das Verkörperte als Struktur.
Parallel dazu gibt es während des Vollzugs kein „Denken“ als eigenständiges Tun, sondern:
Fühlen.
Wenn dieses Fühlen vollzogen ist, besteht das Gedachte, also der Gedanke, als Struktur.
Damit entsteht eine erstaunlich saubere Parallelität:
++++++
Ein Gedanke entsteht aus einem vollzogenen Fühlen. Dieses Fühlen ist derselbe Vollzug, der auf der darunterliegenden Ebene als Handeln geschieht. Indem ich handle, fühle ich; indem dieses Fühlen sich vollzieht, entsteht der Gedanke.
Was ich nicht tue, kann ich nicht wirklich fühlen.
Was ich nicht gefühlt habe, kann nicht zu meinem Gedanken werden.
Der Gedanke ist das zu Ende gefühlte Handeln.
20.08.2026 © ReckLab.de


