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★★★★★ Next Level Grundlogik 23.7: Diskussion des aktuellen Grundlogik Schaubild

  • vor 4 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit


★★★★★  Next Level Grundlogik 23.7: Diskussion des aktuellen Grundlogik Schaubild 


Die Teilvollzüge erzeugen Vakanzen.

Der geschachtelte Selbstvollzug erzeugt das +1.


++++++


Wenn das so gemeint ist, würde ich die Aussage „Struktur ist das Resultat einer vollzogenen Funktion“ korrigieren zu etwas wie: 


Struktur ist das Resultat der vollzogenen Selbst-Funktion, also des geschachtelten Gesamtvollzugs. Die Teilfunktionen hinterlassen jeweils ihre eigenen erschöpften Resultate und Vakanzen; das neue Eine entsteht erst auf der nächsten Ebene. 


++++++


Koinzidieren ist als Vollzug möglich. Koinzidenz als Zustand ist unmöglich. Der vollständig vollzogene Koinzidier-Vollzug bringt daher die Nicht-Koinzidenz des Koinzidierenden hervor.:

Als dessen Unmöglichkeit oder als resultierende Notwendigkeit 


+++++++++


Damit kommt man zum vielleicht tiefsten Punkt des ganzen Bildes: Warum wird aus den ersten beiden Nicht-Koinzidenzen jeweils eine Vakanz, aus der dritten Nicht-Koinzidenz aber ein positives S_n+1?

Ich glaube, dafür gibt dein Bild bereits die Antwort, aber noch nicht explizit. Die ersten beiden Nicht-Koinzidenzen liegen innerhalb eines gegebenen Vollzugsraums. Deshalb erscheinen sie als Mangel/Vakanz dieses Raums. Die dritte Nicht-Koinzidenz ist dagegen die Nicht-Koinzidenz der beiden Vollzüge miteinander beziehungsweise des gesamten Selbstvollzugs mit sich selbst. Sie kann deshalb nicht mehr innerhalb von S_n dargestellt werden. Sie muss außerhalb des bisherigen Einen als +1 hervortreten.


Nicht-Koinzidenz innerhalb einer Ebene = Vakanz.

Nicht-Koinzidenz des gesamten Ebenenvollzugs = Emergenz des nächsten Einen.


+++++++


Das +1 ist dasjenige, was auf keiner der beiden inneren Ebenen untergebracht werden kann und deshalb als neue Ebene hervortreten muss.


++++++


Die Teilvollzüge bringen ihre Nicht-Koinzidenz als Vakanz hervor; der geschachtelte Selbstvollzug bringt seine Nicht-Koinzidenz als +1 hervor. Vakanzen und +1 entstehen dabei nicht nacheinander oder auseinander, sondern zugleich als verschieden geschachtelte Momente desselben einen Vollzugs.


Und vielleicht ist die knappste, fast axiomatische Fassung sogar:

Ein Vollzug – mehrere gleichzeitig auseinanderhervorgehende Nicht-Koinzidenzen: innerhalb der Teilvollzüge als Vakanzen, als Ganzes als +1



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Grundprinzip


Geschmack: gleichmachen bringt den Unterschied hervor. 


Koinzidieren vollzieht sich vollständig als Selbstfunktion (0–100 %); Koinzidenz ist unmöglich. Im Koinzidieren tritt daher notwendig seine Nicht-Koinzidenz hervor – innerhalb der Teilvollzüge als Vakanz, im geschachtelten Selbstvollzug als Struktur+1.


Sₙ = Struktur: Resultat der vollzogenen Fₙ₋₁ und Bedingung der sich vollziehenden Fₙ.

Fₙ = Funktion: Vollzug von Sₙ, in dem Sₙ₊₁ hervorgebracht wird.


Unter-Unter-Vollzug:

Sₙ durch Fₙ₋₁ → ¬Fₙ

= Fₙ-Vakanz

Über-Unter-Vollzug:

Sₙ als Fₙ → ¬Sₙ₊₁

= Sₙ₊₁-Vakanz

SelbstÜber-Vollzug:

Über-Unter durch Unter-Unter → Sₙ₊₁ = +1


Dabei bezeichnet ¬ keine logische Negation, sondern die bestimmte Nicht-Koinzidenz innerhalb des jeweiligen Teilvollzugs: seine Vakanz.


Die Nicht-Koinzidenz eines Teilvollzugs tritt innerhalb seiner Ebene als Vakanz hervor; die Nicht-Koinzidenz des geschachtelten Selbstvollzugs als Ganzem tritt als Struktur+1, als nächstes Eines, hervor.


Vakanzen und Struktur+1 entstehen dabei weder nacheinander noch auseinander. Keines geht aus dem anderen hervor; vielmehr gehen sie gleichzeitig als verschieden geschachtelte Momente aus demselben einen Selbstvollzug auseinander hervor.



20.08.2026 © ReckLab.de

 
 
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