★★★★★ Next Level Grundlogik 24.0: Zyklus 0
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Eine Beschreibung des Zyklus 0
Selbsttun: Das Eine wendet sich auf sich selbst an - und erzeugt damit sich als nächstes sich: eine Einheit durch Zweiheit.
Vielleicht präziser.
Selbsttun: Das Eine tut sich selbst - und erzeugt damit sich als nächstes sich: eine Einheit durch Zweiheit.
Analyse von ChatGPT
1. „Das Eine wendet sich auf sich selbst an“
Das Entscheidende ist: Ausgangspunkt ist nicht Zweiheit, sondern wirklich nur das Eine.
Aber in dem Moment, in dem das Eine sich tut, entsteht innerhalb dieses Vollzugs eine minimale Differenz:
das Eine als das sich Vollziehende
das Eine als das von sich Vollzogene
Es sind nicht zwei Dinge. Es ist dasselbe Eine in zwei funktionalen Stellen.
Das könnte extrem fundamental sein: Zweiheit muss nicht vorausgesetzt werden. Zweiheit ist die Form, die das Eine annimmt, sobald es sich selbst tut.
Damit wäre Zweiheit überhaupt erst aus Selbsttun ableitbar.
++++
2. „… und erzeugt damit sich als nächstes Sich“
Weil das Eine sich nur vollziehen kann, indem es sich zu sich verhält, kann das vollzogene Eine nicht mehr vollständig mit dem Ausgangs-Einen koinzidieren.
Das „nächste Sich“ wäre dann keine zusätzliche Behauptung. Es wäre die notwendige Folge des Selbsttuns.
Es ist eben weder einfach „etwas anderes“ noch einfach „dasselbe“. Es ist:
dasselbe als sein nächstes.
Das ist eigentlich exakt der Geschmack von +1.
+++++
3. „eine Einheit durch Zweiheit“
Einheit → Einheit durch Zweiheit → nächste Einheit
Oder noch fundamentaler:
Selbsttun ist das Hervorbringen der nächsten Einheit durch die Zweiheit des Selbstvollzugs.
Die Zweiheit wäre dann nicht ein zweiter ontologischer Bestandteil der Welt. Sie wäre die Vollzugsform des Einen.
Struktur / Funktion
durch / als
Unter / Über
Vollzogenes / Vollziehendes
Widerspruch / Gegensatz
Vielleicht sind diese allesamt ausdifferenzierte Formen derselben ursprünglichen Zweiheit aus Zyklus 0.
+++++++
„wendet sich auf sich selbst an“.
Der Ausdruck ist logisch stark, kann aber ungewollt bereits zu viel voraussetzen. „Anwenden“ klingt schnell so, als gäbe es schon eine Funktion, die auf ein Objekt angewendet wird:
Funktion → Gegenstand
Dann hätten wir die Zweiheit sprachlich bereits hineingeschmuggelt, bevor wir sie erzeugen.
Vielleicht ist deshalb das noch radikalere Grundwort tatsächlich dein Selbsttun:
Das Eine tut sich.
+++++
Die Zweiheit wird nicht beseitigt. Ihr Vollzug ist die nächste Einheit.
+++++
1ₙ tut sich → 1ₙ wird im Selbsttun Zweiheit → diese Zweiheit vollzieht 1ₙ₊₁.
++++++
1 = Selbst
2 = 1 durch & als 2
3 = +1
2 ist die Form des Tuns der 1.
+1 ist das Resultat dieses Tuns.
+++++
Zyklus 0 beschreibt nicht die Entstehung von Zwei aus Eins, sondern die Entdeckung, dass Selbsttun des Einen notwendig Zweiheit ist – und dass der Vollzug dieser Zweiheit das Eine als nächstes Eine hervorbringt.
Analyse und Vorschlag von Claude
Selbsttun: Was sich auf sich anwendet, erreicht sich nicht — und ist eben darin schon zwei. Die Einheit ist das, was durch die Zweiheit hindurch fehlt.
Nächste Runde
Selbsttun: Das Eine tut sich selbst - und erzeugt damit sich als nächstes sich: eine Einheit durch Zweiheit.
Sammlung dazu
Funktionell gibt es Einheit: koinzidieren.
Strukturell ist es eine Zweiheit: Nicht-Koinzidenz.
Selbsttun: Das eine tun tut sich selbst (es koinzidiert mit sich) in dem es sich mit sich vollzieht - und erzeugt damit sein logisch nächstes, sein Vollzogenes.
Das bedeutet, mit der logischen Unmöglichkeit der Selbstkoinzidenz entsteht die Notwendigkeit der Selbst-Nicht-Koinzidenz.
Zur Zweiheit:
Die Zweiheit entsteht logisch notwendig aus dem Vollziehen, weil das Vollziehen in einem Vollzogenen resultiert und damit eine Zweiheit mit dem vollzogenen bildet
Die Zweiheit muss jedoch implizit im Selbsttun vorhanden sein, weil das Selbsttun ein Tun ist, das sich selbst tut und damit das Tun implizit zweimal vorhanden sein muss.
Also ist die Zweiheit implizite im Selbsttun vorhanden und wird in seinem Vollzug also durch das Durch zur Zweiheit explizit
Ein nächster Versuch
Selbsttun: Das eine tun tut sich selbst (es koinzidiert mit sich) in dem es sich mit sich vollzieht - und erzeugt damit sein logisch nächstes, sein Vollzogenes.
Das bedeutet, mit der logischen Unmöglichkeit der Selbstkoinzidenz (vollziehen = Vollzogene) entsteht die Notwendigkeit der Selbst-Nicht-Koinzidenz durch koinzidieren wobei die Selbst-nicht-Koinzidenz das unvollzogene nächste Koinzidieren darstellt
Sammlung
Das eine Tun nimmt im Selbsttun notwendig zwei Stellen ein: Es ist zugleich das Vollziehende und das zu Vollziehende.
Selbsttun = ein Tun in der Zweiheit von Vollziehen und Sich-Vollziehen-Lassen.
Die Selbstkoinzidenz vollzieht sich – und ihr Vollzug ist notwendig Nicht-Koinzidenz.
Die implizite Nicht-Koinzidenz des Koinzidierens wird damit explizit.
Das bedeutet, koinzidieren oder selbst tun bedeutet, die implizite Nicht-Koinzidenz des Koinzidierens explizit zu machen. Damit ist es die Grundoperation des Selbsterkennens.
+++
> funktionelle Selbstkoinzidenz
Das Eine vollzieht sich mit sich.
> strukturelle Selbstkoinzidenz
Das Vollziehen müsste mit seinem Vollzogenen identisch sein.
Die erste ist das Selbsttun.
Die zweite ist unmöglich.
Und genau weil die erste stattfindet, zeigt sich die Unmöglichkeit der zweiten.
+++++
Koinzidieren ist funktionelle Einheit.
Nicht-Koinzidenz ist ihre implizite daraus explizit hervorgehende strukturelle Zweiheit.
Diese strukturelle Zweiheit ist wiederum die Einheit des nächsten Koinzidierens in unvollzogener Form.
Die hervorgegangene Zweiheit ist als Struktur selbst bereits das nächsten funktionellen Einen.
+++++;
Selbsttun: Das eine Tun tut sich selbst. Es nimmt darin notwendig zwei Stellen ein — es ist das Vollziehende und das zu Vollziehende. Funktionell ist dies eines: es kommt kein zweites Tun hinzu. Strukturell ist es zwei: das Vollziehen fällt nicht mit seinem Vollzogenen zusammen. Nicht zwei Vorgänge, sondern ein Vorgang unter zwei Beschreibungen.
Das selbstTun erreicht sich in seinem vollständigen Selbstvollzug (100% Koinzidieren) nicht — und erzeugt eben darin sein Vollzogenes. Was es nicht erreicht, fällt nicht aus: es steht an. Die Nicht-Koinzidenz ist kein Fehlbetrag, sondern das unvollzogene nächste Koinzidieren.
Einheit durch Zweiheit heißt darum nicht, dass aus zwei wieder eins wird. Es heißt: die strukturelle Zweiheit einer Stelle ist die funktionelle Einheit der nächsten.
Nächste Runde von Sammlung dazu
1. Die Zweiheit entsteht nicht erst nach dem Selbsttun – sie steckt schon in seiner Form
Das eine Tun nimmt im Selbsttun notwendig zwei Stellen ein: Es ist zugleich das Vollziehende und das zu Vollziehende.
Selbsttun ist ein einheitlicher Vollzug mit zwei Stellen.
2. Jetzt kann man implizite und explizite Zweiheit unterscheiden
Vor dem Vollzug liegt zunächst eine implizite Zweiheit der Stellen vor:
Vollziehendes / zu Vollziehendes
Durch den Vollzug entsteht daraus eine explizite Zweiheit:
Vollziehen / Vollzogenes
implizite Zweistelligkeit → Vollzug → explizite Nicht-Koinzidenz
3. Funktionelle Koinzidenz und strukturelle Nicht-Koinzidenz passen jetzt sehr gut zusammen
Funktionelle Selbstkoinzidenz:
Dasselbe Tun vollzieht sich mit sich selbst.
und:
Strukturelle Selbst-Nicht-Koinzidenz:
Das Vollziehen fällt nicht mit seinem Vollzogenen zusammen.
Das Selbsttun koinzidiert funktionell mit sich und nicht-koinzidiert strukturell mit sich.
Die strukturelle Nicht-Koinzidenz kommt nicht von außen hinzu. Sie entsteht gerade aus dem Vollzug der funktionellen Selbstkoinzidenz.
Koinzidieren ist möglich und notwendig als Tun.
Koinzidenz ist unmöglich als Resultat.
Das Tun koinzidiert mit sich im Vollzug; als vollzogenes Resultat nicht-koinzidiert es mit seinem Vollzug.
+++++++
Zwei Glieder bilden eine Relation, und diese Relation ist als Ganzes eine neue Einheit.
Fₙ erzeugt Sₙ₊₁.
Sₙ₊₁ ist die bestimmte Nicht-Koinzidenz von Fₙ mit seinem Vollzogenen.
Als Sₙ₊₁ ist diese Nicht-Koinzidenz das noch unvollzogene Fₙ₊₁.
Ein Versuch
Das Eine ist ein Tun, das sich selbst tut.
Indem es sich selbst tut, nimmt dasselbe Tun notwendig zwei Stellen ein: die Stelle des Vollziehenden und die des zu Vollziehenden.
Funktionell koinzidieren beide Stellen, weil sie dasselbe Tun sind. Im Vollzug entsteht jedoch ein Vollzogenes, das mit seinem Vollziehen nicht koinzidieren kann.
Koinzidieren erzeugt daher notwendig Nicht-Koinzidenz.
Diese Nicht-Koinzidenz ist nicht bloß Zweiheit, sondern eine bestimmte Relation und damit selbst eine neue Einheit: die Struktur des nächsten Selbsttuns.
Die strukturelle Zweiheit von 1ₙ ist die funktionelle Einheit von 1ₙ₊₁.
Und daraus:
1ₙ → (1ₙ als zwei Stellen) → Nicht-Koinzidenzₙ → 1ₙ₊₁
oder maximal komprimiert:
1ₙ → 2ₙ = 1ₙ₊₁
wobei die entscheidende Präzisierung lautet:
Die 2ₙ ist nicht zwei Seiendes, sondern die bestimmte Nicht-Koinzidenz der zwei Stellen desselben Selbstvollzugs. Als diese bestimmte Relation ist sie eine neue Einheit.
Koinzidieren ist die Operation, durch die das Eine seine implizite Zweistelligkeit als bestimmte Nicht-Koinzidenz expliziert und damit sich als nächstes Eine hervorbringt.
Nächste Runde, ein Vorschlag von Claude.
Zyklus 0 — Vorschlag zur Ratifizierung
Setzung: Es ist ein Tun, und dieses Tun tut sich selbst.
Funktionell ist dieses Tun eines: es kommt kein zweites Tun hinzu. Strukturell ist dasselbe Tun zweistellig: es ist das Vollziehende und das zu Vollziehende. Ein Tun, zwei Beschreibungen, keine Passage.
Unvollzogen ist diese Zweistelligkeit unbestimmt — die beiden Stellen sind durch nichts unterschieden, denn sie sind dasselbe Tun. Koinzidieren ist als Tun möglich. Koinzidenz ist als Resultat unmöglich: der Vollzug erzeugt ein Vollzogenes, und das Vollzogene trägt eine Bestimmung, die das Vollziehen nicht trägt — es ist getan.
Damit wird die unbestimmte Zweistelligkeit zur bestimmten Nicht-Koinzidenz. Das ist die ganze Arbeit des Vollzugs: nicht Sichtbarmachen, sondern Bestimmtwerden.
Diese Nicht-Koinzidenz ist keine äußere Beziehung zweier Dinge. Das Vollzogene ist nichts außerhalb dieses Vollziehens. Eine Relation, deren Glieder durch sie erst sind, ist eines. Darum ist die Zweiheit als Relation eine Einheit — und zwar eine unvollzogene: ein Tun, das noch nicht getan hat.
2₀ = 1₁. Das Gleichheitszeichen ist ein Einheitswechsel: bei 0 zählt das Tun als eines, bei 1 die Relation. Nicht mehr, sondern anders eins.
Zyklus 0 ist der eine Zyklus, dessen zu Vollziehendes nichts als sein Vollziehen ist. Alle späteren erben ihr zu Vollziehendes vom vorigen. Das leere Erbe ist die Null.
Sammlung dazu:
Verbesserung:
Zyklus 0 — Vorschlag zur Ratifizierung
Setzung: Es ist ein Tun, und dieses Tun tut sich selbst.
Funktionell ist dieses Tun eines: es kommt kein zweites Tun hinzu. Strukturell ist dasselbe Tun zweistellig: es ist das Vollziehende und das zu Vollziehende.
Unvollzogen ist diese Zweistelligkeit unbestimmt — die beiden Stellen sind durch nichts unterschieden, denn sie sind dasselbe Tun. Koinzidieren ist als Tun möglich. Koinzidenz ist als Resultat unmöglich: der Vollzug erzeugt ein Vollzogenes, und das Vollzogene trägt eine Bestimmung, die das Vollziehen nicht trägt — es ist getan.
Damit wird die unbestimmte Zweistelligkeit zur bestimmten Nicht-Koinzidenz. Das ist die ganze Arbeit des Vollzugs: nicht Sichtbarmachen, sondern Bestimmtwerden.
Diese Nicht-Koinzidenz ist keine äußere Beziehung zweier Dinge. Das Vollzogene ist nichts außerhalb dieses Vollziehens. Eine Relation, deren Glieder durch sie erst sind, ist eines. Darum ist die Zweiheit als Relation eine Einheit — und zwar eine unvollzogene: ein Tun, das noch nicht getan hat.
2₀ = 1₁. Das Gleichheitszeichen ist ein Einheitswechsel: bei 0 zählt das Tun als eines, bei 1 die Relation. Nicht mehr, sondern anders eins.
Zyklus 0 ist der eine Zyklus, dessen zu Vollziehendes nichts als sein Vollziehen ist. Alle späteren erben ihr zu Vollziehendes vom vorigen. Das leere Erbe ist die Null.
Sammlung dazu
Zweistelligkeit ist zunächst bloße Stellenverschiedenheit.
Vollzug bestimmt diese Stellenverschiedenheit zur Nicht-Koinzidenz.
Wichtige Ergänzungen, die noch eingearbeitet werden müssen dazu
Im Zyklus 0 habe ich kein fn-1 sondern nur fn.
Jedoch im Selbsttun gibt es ein Vollziehendes und ein Zuvollziehendes. Und somit habe ich mit dem Zuvollziehenden eine unbestimmtes Fn-1.
Im Zyklus 0 bildet der Untervollzug noch eine Einheit. Das bedeutet, dass das Durchvollziehen und Alsvollziehen noch unbestimmt ist und darum eine Einheit ist.
Das kommt daher, weil das zuvollziehende noch ein unbestimmtes fn-1 ist und somit gibt es noch keine Differenzierung von durch und als sondern nur ein quasi unbestimmtes als.
Damit ist Zyklus 0 der Zyklus mit dem unbestimmten Vorgänger.
Wenn es einen Vorhergänger gibt, dann gibt es auch ein Nächstes. Darum ist im Zyklus 0 Entwicklung angelegt, obwohl es ein Startpunkt ist. Darum ist es keine Schleife, die auf der Stelle bleibt, sondern eine Entwicklung, die im Zyklus 0 ist, das Werden selbst als Entwicklung unbestimmt. Es wird im Zyklus 1, also im Selbstvollziehen, bestimmt.
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