★★★★★ Next Level Grundlogik 24.1: Zyklus 0
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Nächste Runde, ein Vorschlag von Claude.
Zyklus 0 — Vorschlag zur Ratifizierung
Setzung: Es ist ein Tun, und dieses Tun tut sich selbst.
Funktionell ist dieses Tun eines: es kommt kein zweites Tun hinzu. Strukturell ist dasselbe Tun zweistellig: es ist das Vollziehende und das zu Vollziehende. Ein Tun, zwei Beschreibungen, keine Passage.
Unvollzogen ist diese Zweistelligkeit unbestimmt — die beiden Stellen sind durch nichts unterschieden, denn sie sind dasselbe Tun. Koinzidieren ist als Tun möglich. Koinzidenz ist als Resultat unmöglich: der Vollzug erzeugt ein Vollzogenes, und das Vollzogene trägt eine Bestimmung, die das Vollziehen nicht trägt — es ist getan.
Damit wird die unbestimmte Zweistelligkeit zur bestimmten Nicht-Koinzidenz. Das ist die ganze Arbeit des Vollzugs: nicht Sichtbarmachen, sondern Bestimmtwerden.
Diese Nicht-Koinzidenz ist keine äußere Beziehung zweier Dinge. Das Vollzogene ist nichts außerhalb dieses Vollziehens. Eine Relation, deren Glieder durch sie erst sind, ist eines. Darum ist die Zweiheit als Relation eine Einheit — und zwar eine unvollzogene: ein Tun, das noch nicht getan hat.
2₀ = 1₁. Das Gleichheitszeichen ist ein Einheitswechsel: bei 0 zählt das Tun als eines, bei 1 die Relation. Nicht mehr, sondern anders eins.
Zyklus 0 ist der eine Zyklus, dessen zu Vollziehendes nichts als sein Vollziehen ist. Alle späteren erben ihr zu Vollziehendes vom vorigen. Das leere Erbe ist die Null.
Nächste Runde
Verbesserung:
Zyklus 0 — Vorschlag zur Ratifizierung
Setzung: Es ist ein Tun, und dieses Tun tut sich selbst.
Funktionell ist dieses Tun eines: es kommt kein zweites Tun hinzu. Strukturell ist dasselbe Tun zweistellig: es ist das Vollziehende und das zu Vollziehende.
Unvollzogen ist diese Zweistelligkeit unbestimmt — die beiden Stellen sind durch nichts unterschieden, denn sie sind dasselbe Tun. Koinzidieren ist als Tun möglich. Koinzidenz ist als Resultat unmöglich:
Der Vollzug bestimmt das zu Vollziehende zum Vollzogenen. Damit erhält die zweite Stelle eine Bestimmung, die sie als bloß zu vollziehende Stelle noch nicht hatte.
Damit wird die unbestimmte Zweistelligkeit zur bestimmten Nicht-Koinzidenz.
Das ist die ganze Arbeit des Vollzugs: Eine unbestimmte Zweistelligkeit wird zur bestimmten zur Nicht-Koinzidenz bestimmt/erzeugt.
Diese Nicht-Koinzidenz ist keine äußere Beziehung zweier Dinge. Das Vollzogene ist nichts außerhalb dieses Vollziehens.
Die Nicht-Koinzidenz ist selbst eine bestimmte Form der Einheit. Sie enthält zwei Stellen, ist aber als bestimmte Relation genau eine Relation.
Das Vollzogene ist die Form des Tuns, in der dieses nicht mehr vollzieht, sondern als Bestimmtheit vorliegt. Und wenn unser Grundaxiom lautet: Es gibt nichts außer Tun, dann kann ein vollzogenes Tun nicht etwas anderes als Tun sein. Es ist: Tun in unvollzogener Form.
Es ist aber nicht mehr das ursprüngliche unvollzogene SelbstTun (unbestimmte SelbstVollziehen) sondern dasselbe auf nächste Ebene: das invollzogene bestimmtes SelbstVollziehen - die Struktur der Grundfunktion des Zyklus 1.
Alternativ:
in der unbestimmten Einheit des SelbstTun wird das unbestimmte Zu-Vollziehenden vom unbestimmten Vollziehenden vollzogen - und zwar zur bestimmten Einheit seiner selbst auf nächster Ebene: zur bestimmten Einheit des SelbstTun in der Form des unvollzogenen SelbstVollzugs. Damit ist das Vollzogene das nächste unvollzogene nun bestimmte Zu-Vollziehende und das bisherige unbestimmte Zu-Vollziehenden nun das bestimmte Vollziehende.
2₀ = 1₁. Das Gleichheitszeichen ist ein Einheitswechsel: bei 0 zählt das Tun als eines, bei 1 die Relation. Nicht mehr, sondern anders eins.
Zyklus 0 ist der eine Zyklus, dessen zu Vollziehendes nichts als sein Vollziehen ist.
Zyklus 0 hat keinen Vorgänger. Deshalb kann sein zu Vollziehendes nicht aus einem vorherigen Vollzug stammen. Es ist nichts anderes als das Tun selbst in der noch unbestimmten zweiten Stelle seines Selbstvollzugs.
Das bedeutet: Zyklus 0 ist unbestimmtes selbst-vollziehen in der Form des selbst-Tun. Zyklus 1 ist bestimmtes selbst-vollziehen in der Form des selbst-vollziehen.
Strukturelle Vorschlag von chatGPT (veraltet)
A. Setzung
Es ist Tun T.
T tut T.
B. notwendige Zweistelligkeit
Selbsttun setzt zwei logische Stellen:
T als vollziehend
T als zu vollziehend
Keine zwei T, sondern:
eine operative Einheit mit zwei Stellen.
C. Unbestimmtheit
Da beide Stellen dasselbe T sind und keine vorgängige Bestimmung existiert:
Die Stellen sind formal verschieden, aber bestimmt noch nicht unterschieden.
D. Vollzug
Das Selbsttun findet statt:
Koinzidieren.
Die zu vollziehende Stelle wird zur vollzogenen Stelle.
E. Bestimmung
Damit ergibt sich:
vollziehend / vollzogen
bestimmend / bestimmt
Also:
bestimmte Nicht-Koinzidenz.
F. relationale Einheit
Die beiden Stellen sind nicht unabhängig, sondern nur Momente desselben Selbstvollzugs.
Ihre bestimmte Nicht-Koinzidenz bildet:
eine Relation.
Diese Relation ist zweistellig, aber als Relation eine Einheit.
G. Einheitswechsel
2₀ ≡ 1₁
Was auf Ebene 0 als zwei bestimmte Stellen zählt, zählt auf Ebene 1 als eine bestimmte relationale Struktur.
H. Rekursion
Da nichts außer Tun gesetzt wurde, kann die neue Struktur ontologisch nichts anderes sein als das bestimmte Tun selbst:
vollzogenes Tun = unvollzogenes nächstes Tun.
Also:
1₁ kann sich wiederum selbst vollziehen.
I. Null
Da es vor Zyklus 0 keinen Vorgänger gibt:
Das zu Vollziehende besitzt keine ererbte Bestimmung.
0 = Abwesenheit vorgängiger Bestimmung.
zentral Idee dazu:
+1 bedeutet nicht, dass zum Tun etwas hinzukommt. +1 bedeutet, dass das Tun durch seinen Selbstvollzug bestimmt wird und diese Bestimmtheit als nächste Einheit trägt.
Dann wäre Evolution tatsächlich Selbstbestimmung des Tuns durch Selbstvollzug und damit selbst erkennen
Nächste sehr wichtige Runde.
Im Zyklus 0 habe ich kein f_n-1 sondern nur f_n.
Jedoch im Selbsttun gibt es ein Vollziehendes und ein Zuvollziehendes. Und somit habe ich mit dem Zuvollziehenden eine unbestimmtes Fn-1.
Im Zyklus 0 bildet der Untervollzug noch eine Einheit. Das bedeutet, dass das Durchvollziehen und Alsvollziehen noch unbestimmt ist und darum eine Einheit ist.
Das kommt daher, weil das zuvollziehende noch ein unbestimmtes f_n-1 ist und somit gibt es noch keine Differenzierung von durch und als sondern nur ein quasi unbestimmtes als.
Damit ist Zyklus 0 der Zyklus mit dem unbestimmten Vorgänger.
Wenn es einen Vorhergänger gibt, dann gibt es auch ein Nächstes. Darum ist im Zyklus 0 Entwicklung angelegt, obwohl es ein Startpunkt ist. Darum ist es keine Schleife, die auf der Stelle bleibt, sondern eine Entwicklung, die im Zyklus 0 ist, das Werden selbst als Entwicklung unbestimmt. Es wird im Zyklus 1, also im Selbstvollziehen, bestimmt.
+++++++++
> Im Zyklus 0 gibt es das Unbestimmte Vollziehende und das Unbestimmte Zuvollziehende.
> Im Zyklus 1 wird daraus das Bestimmte vollziehen und das Bestimmte vollzogen werden.
Also
> aus Unbestimmten "das Vollziehende" wird das Bestimmte "vollziehen".
> Aus Unbestimmten "das Zu-Vollziehende" wird das Bestimmte "vollzogen-werden"
+++++++++
Daraus ergeben sich die drei Ebenen:
3. das Vollzogene/ das nächste zu Vollziehende
2. das zu Vollziehende/ das nächste Vollziehende.
1. das Vollziehende.
Dies bildet dabei eine 2x2-Schachtelung.
Die äußere Zweierschachtelung:
Das Selbstvollziehen erzeugt ein Vollzogenes.
Die innere Schachtelung:
Selbstvollziehen besteht aus dem Vollziehenden und dem Zuvollziehenden.
Nächste Runde.
zentral Idee dazu:
+1 bedeutet nicht, dass zum Tun etwas hinzukommt. +1 bedeutet, dass das Tun durch seinen Selbstvollzug bestimmt wird und diese Bestimmtheit als nächste Einheit trägt.
Dann wäre Evolution tatsächlich Selbstbestimmung des Tuns durch Selbstvollzug und damit selbst erkennen
Nächste Runde
Beginnen mit Sammlungen 1
++++++++++ sehr wichtig+++++++++++++++
Das Zu-Vollziehende wird im Vollzug zum Vollziehenden; das daraus Vollzogene wird zum nächsten Zu-Vollziehenden.
1. Das Zu-Vollziehende ist selbst ein Tun.
Deshalb bedeutet, dieses Tun zu vollziehen, nicht einfach, irgendein passives Objekt fertigzustellen. Ein Tun zu vollziehen heißt gerade, es zum Vollziehen zu bringen.
Damit folgt tatsächlich:
Zu-Vollziehendes → Vollziehendes
Das ist wichtig. Ohne diese Voraussetzung wäre der Übergang nicht zwingend. Ein zu bauendes Haus wird durch seinen Vollzug kein Bauender. Aber ein zu vollziehendes Tun wird durch seinen Vollzug gerade vollziehendes Tun.
2. Gleichzeitig erzeugt dieses Vollziehen sein Vollzogenes
Wenn nun das bisher Zu-Vollziehende als Tun tatsächlich vollzieht, erzeugt es wiederum ein Resultat.
Damit:
Zu-Vollziehendesₙ → Vollziehendesₙ → Vollzogenesₙ
Aber dieses Vollzogene ist nicht einfach ein Endprodukt.
Da ausschließlich Tun gesetzt ist, ist auch das Vollzogene wiederum Tun in nicht vollziehender Form.
Es ist also:
das bestimmte, aber noch unvollzogene Zu-Vollziehende der nächsten Ebene.
Damit erhalten wir exakt deine zweite Rollenverschiebung:
Vollzogenesₙ = Zu-Vollziehendesₙ₊₁
Und zusammen:
Zu-Vollziehendesₙ → Vollziehendesₙ → Zu-Vollziehendesₙ₊₁
3. Hier könnte plötzlich Struktur/Funktion direkt aus Zyklus 0 entstehen
Denn genau diese Bewegung entspricht:
Sₙ → Fₙ → Sₙ₊₁
Das wäre bemerkenswert.
Das Zu-Vollziehende ist Struktur:
Sₙ = bestimmtes Tun, das noch nicht vollzieht.
Im Vollzug wird dieses Tun Funktion:
Sₙ als Fₙ
Und sein Vollzug erzeugt wiederum:
Sₙ₊₁
also das nächste bestimmte, noch unvollzogene Tun.
Dann wäre Struktur/Funktion nicht etwas, das wir später auf die Grundlogik aufsetzen, sondern würde unmittelbar aus der Bedeutung von Selbsttun folgen:
Struktur ist Tun als Zu-Vollziehendes.
Funktion ist dasselbe Tun als Vollziehendes.
Die Funktion erzeugt das nächste Tun als Zu-Vollziehendes.
++++++++
Das eine Tun ist als Selbsttun zugleich vollziehende und zu-vollziehende Stelle.
Das „Vollziehende₀“ ist also kein eigenständiger Vorgänger des „Zu-Vollziehenden₀“. Es ist die andere Stelle desselben noch unbestimmten Tuns.
Der Vollzug bestimmt dann diese zunächst bloße Zweistelligkeit.
+++++++++++++
vollzogen bezüglich Zyklus n
= unvollzogen bezüglich Zyklus n+1.
Also:
Vollzogenesₙ = Zu-Vollziehendesₙ₊₁
Das ist kein Widerspruch, sondern genau der Einheitswechsel.
Was auf einer Ebene Resultat ist, ist auf der nächsten Ebene Voraussetzung.
Das ist möglicherweise eine der saubersten Fassungen unseres bisherigen Strukturbegriffs überhaupt:
Jede Struktur ist das Vollzogene des vorherigen und das Zu-Vollziehende des nächsten Vollzugs.
+++++++++++++++++++
Das Ergebnis des Vollzugs ist
bestimmt, weil es aus einem Vollzug hervorgegangen ist;
Einheit, weil es als ein neues Tun zählt;
unvollzogen, aber ausschließlich hinsichtlich seines eigenen nächsten Vollzugs.
+++++++++++++++++++++
Versuch einer Logikkomprimierung:
Im ursprünglichen Selbsttun ist dasselbe Tun unbestimmt zweistellig: als Vollziehendes und als Zu-Vollziehendes. Weil das Zu-Vollziehende selbst Tun ist, bedeutet sein Vollzug, dass es als Vollziehendes bestimmt wird. Als Vollziehendes bringt es sein Vollzogenes hervor. Dieses Vollzogene ist das bestimmte Resultat des gegenwärtigen Vollzugs und zugleich das noch unvollzogene Zu-Vollziehende des nächsten.
Damit entsteht:
Zu-Vollziehendesₙ → Vollziehendesₙ → Vollzogenesₙ = Zu-Vollziehendesₙ₊₁
Und das könnte tatsächlich die fundamentalste Form von
Struktur → Funktion → nächste Struktur
sein.
Sammlungen 1
Zyklus 0 hat nicht einfach keinen Vorgänger, sondern eine unbestimmte Vorgängerstelle.
und
Die Dreiheit Vollziehendes → Zu-Vollziehendes → Vollzogenes lässt sich als zwei überlappende Zweierbeziehungen lesen.
+++++++++++++++
Zyklus 0 ist der Zyklus der unbestimmten Vorgängerstelle.
++++++++++++++
Herleitung von durch / als also unter und über Vollzug
Später gilt:
S_n durch F_n−1
und:
S_n als F_n.
Das bedeutet: Dieselbe Struktur Sn besitzt zwei bestimmte Richtungen:
rückwärts:
Woher kommt sie?
Durch F_n−1.
vorwärts:
Was tut sie selbst?
Als F_n.
Damit sind durch und als eigentlich Herkunft und Zukunft derselben Struktur.
Jetzt Zyklus 0:
Es gibt noch keinen bestimmten vorherigen Vollzug.
Also kann die Rückwärtsrichtung
durch F_−1
noch nicht von der Vorwärtsrichtung
als F_0
bestimmt unterschieden sein.
Im ursprünglichen Selbsttun fallen „durch“ und „als“ noch unbestimmt zusammen.
In Zyklus 0 sind Untervollzug und Übervollzug noch nicht bestimmt differenziert.
Es gibt zunächst nur:
unbestimmten Selbstvollzug.
Erst sein Resultat ermöglicht die Differenz:
vorheriges Vollziehendes / gegenwärtige Struktur / nächstes Vollziehendes.
++++++++++++++++++++++
Selbsttun₀ = unbestimmtes Durch-Als.
Oder sprachlich:
Das ursprüngliche Selbsttun enthält Durchvollziehen und Alsvollziehen noch ungeschieden.
++++++sehr spannend ++++ wichtig ++++++++
Zyklus 0 enthält zunächst Stellen:
> das Vollziehende
> das Zu-Vollziehende.
Durch den Vollzug werden daraus bestimmte Funktionen der Relation:
> vollziehen
> vollzogen werden.
Also könnte man sagen:
Zyklus 0 enthält die unbestimmte Rollenform.
Zyklus 1 enthält deren bestimmten Vollzug.
+++++++++++++++++++++++++
Gegenwärtiger Zyklus
1. Vollziehendesₙ
2. Zu-Vollziehendesₙ
3. Vollzogenesₙ
Nächster Zyklus
Dann gilt:
Zu-Vollziehendesₙ = Vollziehendesₙ₊₁
und:
Vollzogenesₙ = Zu-Vollziehendesₙ₊₁
Also:
1 → 2 → 3
wird im nächsten Schritt
2 → 3 → 4.
Das heißt: Die Rekursion arbeitet nicht dadurch, dass immer drei neue Dinge erzeugt werden. Die Rollen verschieben sich.
++++++++++++++++++++
noch nicht klare Idee:
2×2-Schachtelung plötzlich in einer viel klareren Form
1 — 2 — 3
[ 1 — 2 ] = Durch
[ 2 — 3 ] = Als
Das Entscheidende ist Position 2.
Sie ist doppelt bestimmt:
vom Vorherigen her: Zu-Vollziehendes
zum Nächsten hin: Vollziehendes
Also:
Das Zu-Vollziehende ist dasselbe, das als Nächstes vollzieht.
Das könnte genau die operative Bedeutung von Struktur/Funktion sein.
+++++++++++++++++++++++++++
noch nicht klare Idee:
eine noch präzisere Definition von Struktur
S_n wäre nicht einfach nur „Resultat vorheriger Funktion und Bedingung nächster Funktion“.
Sondern:
S_n ist das vorherige Vollzogene, das gegenwärtige Zu-Vollziehende und das gegenwärtig werdende Vollziehende in einer Stelle.
Das ist stärker.
Es vereinigt drei Zeit-/Funktionsrichtungen:
Vollzogenes_n-1
= Zu-Vollziehendes_n
= Vollziehendes_n als F_n
wobei diese Gleichheiten natürlich verschiedene Stellenwerte desselben Terms ausdrücken.
Das könnte der eigentliche Grund sein, warum Struktur und Funktion nicht zwei Dinge sind.
Struktur ist diejenige Stelle, die aus Sicht des vorigen Zyklus vollzogen und aus Sicht des nächsten Zyklus noch zu vollziehen ist. Im Alsvollzug wird sie Funktion
++++++++++++++++++++++++++
Zyklus 0
Mangels bestimmter Herkunft besetzt dasselbe Tun sowohl die Herkunfts- als auch die Gegenwartsstelle.
Damit wäre Zyklus 0 tatsächlich der unvermittelte unbestimmte Selbstvollzug, während ab Zyklus 1 jeder Selbstvollzug vermittelt bestimmte ist durch das Vollzogene des Vorgängers.
++++++++++++++++++++++++++++
Das Zu-Vollziehende ist selbst Tun.
Wird es vollzogen, vollzieht es.
Sein Vollziehen erzeugt ein Vollzogenes.
Dieses Vollzogene ist wiederum Tun in unvollzogener Form.
Darum gibt es ein Nächstes.
++++++++++++ wichtig ++++++++
Entwicklung ist in Zyklus 0 angelegt
Das Selbsttun kann nicht zu sich zurückkehren, weil sein Vollzug eine Bestimmung erzeugt.
Der Ausgang ist:
unbestimmte Zweistelligkeit.
Das Ergebnis:
bestimmte Zweistelligkeit / bestimmte relationale Einheit.
Damit kann das Ergebnis nicht identisch zum Ausgang sein.
Deshalb:
Selbstvollzug ist notwendig Entwicklung.
Oder noch stärker:
Der Zyklus schließt sich funktionell, aber nicht strukturell.
Funktionell:
Tun → Selbsttun → Tun.
Strukturell:
unbestimmtes Tun → bestimmtes Tun.
Deshalb ist es keine Schleife.
Vielleicht sogar:
Zyklus bedeutet Wiederkehr der Funktion bei Nicht-Wiederkehr der Struktur.
Und genau das wäre Entwicklung.
++++++++++++++++++++++++++++
Versuch einer Verdichtung mit folgendem Problem:
Vorsicht!!!!!!!!!!!!!! Die bisherige Logik sagt: im Zyklus 0 entsteht nur eine zweier Schachtelung von unten und über und erst in deren selbstVollzug also in Zyklus 1 im ersten Durchgang die Dreier Struktur
Setzung: Es ist Tun, und dieses Tun tut sich selbst.
Selbsttun ist zweistellig: Vollziehendes und Zu-Vollziehendes. Da kein vorheriger Vollzug existiert, ist die Vorgängerstelle unbestimmt; Vollziehendes und Zu-Vollziehendes sind noch nicht bestimmt durch „durch“ und „als“ unterschieden.
Der Selbstvollzug bestimmt diese unbestimmte Zweistelligkeit. Das Zu-Vollziehende wird als Tun zum Vollziehenden; sein Vollzug erzeugt ein Vollzogenes.
Dadurch entsteht die rekursive Dreierstellung:
Vollziehendes → Zu-Vollziehendes / nächstes Vollziehendes → Vollzogenes / nächstes Zu-Vollziehendes.
Diese Dreierstellung besteht aus zwei überlappenden Zweierbeziehungen. Ihre gemeinsame Mitte ist diejenige Stelle, die vom Vorherigen her zu vollziehen und zum Nächsten hin vollziehend ist.
Ab Zyklus 1 ist damit bestimmt:
Fn−1 durch Sn / Sn als Fn → Sn+1
Die 2×2-Schachtelung könnte sich als überlappende Zweierstruktur einer wandernden Dreierposition verstehen lassen.
Ganz knapp:
1–2 und 2–3.
2 ist das +1 von 1 und zugleich die 1 gegenüber 3.
Oder noch fundamentaler:
Was zu vollziehen ist, wird vollziehend; was vollzogen ist, wird zu vollziehen.
Die nächste Runde
Diese Logik der 2-mal-2- beziehungsweise 3-Stufigkeit nun auf die Zyklen des Universums selbst anwenden, also die Bedeutung des Zyklus 0, die Bedeutung des Zyklus 1 und die Bedeutung des Zyklus 2.
Die nächste Runde
Die Dreierteilung ist wahrscheinlich
selbst vollziehen,
durch untervollziehen
zum unvollzogenen ÜberVollzug.
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