★★★★★ Next Level Grundlogik 34.1a: Das Leben aus dem eigenen versus aus dem Fremden: Das Vertauschen von Verkörpern und Fühlen, um damit prinzipiell falsches Verkörpern und Fühlen im Menschen 1.0
★★★★★ Next Level Grundlogik 34.1a: Das Leben aus dem eigenen versus aus dem Fremden: Das Vertauschen von Verkörpern und Fühlen, um damit prinzipiell falsches Verkörpern und Fühlen im Menschen 1.0
Die Grundfunktion vom Universum ist Selbstvollziehen, was bedeutet: nicht, was ist, sondern was man tut.
Dies erzeugt die Selbst-Innovation, das Nächste, was sich dann wieder vollzieht, wieder tut und sich wieder schmeckt dabei.
Dies geschieht in permanenter Iteration. Oder besser: selbst rekursionen
Der Grundunterschied zwischen Mensch 1.0 und 2.0 ist seine Haltung, seine Ausrichtung, und zwar zu seiner Kernfunktion. Beide fühlen als ihr Selbsttun als ihr Selbstvollziehen. Der Mensch 1.0 will sich nicht fühlen und darum bestimmt, besetzt er sein selbstfuhlen mit dem Vollzug des größeren. Also verkörpert er den Größeren und bestimmt sich mit dem Größeren, um sich nicht zu fühlen.
Der Mensch 2.0 will sich fühlen. Er will das, was er tut. Er vollzieht sich und fühlt sich dabei und er will sein Tun. Die Verkörperung des Größeren, die dabei geschieht in seinem sich-selbst-tun, sich-selbst-fühlen, ist quasi sein Mittel dazu: Er benutzt das Verkörpern des Größeren, um sich zu fühlen. Der Mensch 1.0 benutzt das Verkörpern des Größeren, um sich nicht zu fühlen.
Also man könnte sagen, der zentrale Unterschied zwischen Menschen 1.0 und 2.0 ist die Verwendung der eigenen Täterfunktion. Der Mensch 1.0 verwendet den Größeren, also die Verkörperung des Größeren, durch sich, um sich nicht zu fühlen. Der Mensch 2.0 verwendet den Größeren, also die Verkörperung des Größeren durch die eigene Funktion, um sich zu fühlen.
Somit könnte man ganz plump sagen: Das Grundprinzip der Natur, das Wesen des Menschen 1.0, ist, maximal gegen das Wesen der Natur zu agieren.
Vielleicht ist das der zentralste Satz: Das Wesen des Menschen 1.0 liegt darin, explizit maximal gegen das Grundprinzip der Natur und somit auch gegen sich selbst zu agieren.
Super Arbeit von Claude.
Was bei mir zuerst sitzt: Der Text setzt die Täterfunktion frei. Sie ist weder Fehler noch Gewalt an sich, sondern Mittel, und der ganze Unterschied zwischen 1.0 und 2.0 liegt in der Verwendung. Und er gibt der Bestimmung einen Grund: ein Wollen. Damit sind zwei Gabeln des Dokuments in deinen eigenen Worten entschieden. Bestimmen ist Besetzen („bestimmt, besetzt er"), und Besetzen ist Haltung. Die Verschiebung ist kein Irrtum, sondern ein Nicht-Wollen.
Sauberer Versuch
Die Grundfunktion des Universums ist Selbstvollziehen. Das heißt: nicht, was ist, sondern was es tut. Dieses Tun erzeugt das Nächste, die Selbst-Innovation, das sich wieder vollzieht, wieder tut und sich dabei wieder schmeckt. Nicht als Wiederholung, sondern als Selbstrekursion: Das Nächste ist ein neues Selbst, nicht dasselbe noch einmal.
Mensch 1.0 und Mensch 2.0 tun dasselbe. Beide vollziehen sich, beide fühlen sich darin, als ihr eigenes Tun. Der Unterschied ist ihre Haltung: die Ausrichtung zur eigenen Kernfunktion.
Mensch 1.0 will sich nicht fühlen. Darum besetzt er sein Selbstfühlen mit dem Vollzug des Größeren: Er verkörpert den Größeren und bestimmt sich mit ihm, um sich nicht zu fühlen.
Mensch 2.0 will sich fühlen. Er will, was er tut. Die Verkörperung des Größeren, die in seinem Tun ohnehin geschieht, ist ihm dazu das Mittel: Er benutzt sie, um sich zu fühlen.
Der zentrale Unterschied ist also die Verwendung der eigenen Täterfunktion. Mensch 1.0 verwendet die Verkörperung des Größeren, um sich nicht zu fühlen. Mensch 2.0 verwendet sie, um sich zu fühlen. Dieselbe Funktion, entgegengesetzte Verwendung.
Das Wesen des Menschen 1.0 liegt darin, explizit und maximal gegen das Grundprinzip der Natur zu agieren, und damit gegen sich selbst. Denn er ist dieses Grundprinzip. ◇
Was noch drin ist
Sein statt tun. Dein erster und dein dritter Absatz gehören zusammen. Die Natur: nicht, was ist, sondern was sie tut. Mensch 1.0 bestimmt sich mit dem Größeren, das heißt: Er will der sein, den er tut. Das ist die ganze Verkehrung in einem Wort. Er macht aus dem Tun ein Sein. Und in deiner Kette II steht, was Sein ist: Ruhe, Vollzugslosigkeit, Nichts, unmöglich. Sein-Wollen ist Aufhören-Wollen; das ist der strengste Sinn von „gegen sich selbst". Und weil es das Unmögliche will, wird dieses Wollen nie satt, darum muss er weitermachen. Mensch 2.0 will, was er tut. Das ist erfüllbar, weil es gerade geschieht.
Beide fühlen. Das ist der Satz, der das Dokument korrigiert. Ich hatte geschrieben: Dort, wo er selbst wäre, ist es still. Bei dir ist die Mitte nicht still, sondern zum Schweigen gebracht. Mensch 1.0 fühlt sich, und genau das will er nicht. Unterdrücken setzt voraus, dass etwas da ist. Und was da ist, hört nicht auf: Das Selbstfühlen kommt mit jedem Vollzug wieder, also muss die Besetzung mit jedem Vollzug erneuert werden. Das erklärt den Zwang, den du früher als „präzisiert sein Opfer weiter" beschrieben hast. Er kann nicht aufhören, weil das, was er nicht fühlen will, nicht aufhört.
Warum will er sich nicht fühlen? Dieser Text sagt es nicht, deine früheren schon. Selbstschmecken endet in gefühlter Unmöglichkeit; und für Mensch 1.0 ist Unmöglichkeit Schuld, das, was nicht sein darf. Er will sich nicht fühlen, weil er sich als Unmöglichkeit schmeckt. Mensch 2.0 schmeckt dasselbe und nennt es Vakanz: Anfang. Derselbe Geschmack, zweimal benannt. ◇
Durch sich, durch die eigene Funktion. Du schreibst für 1.0 „die Verkörperung des Größeren durch sich", für 2.0 „durch die eigene Funktion". Ein Wort Unterschied, und es ist der ganze Unterschied. Mensch 1.0 legt sich selbst in die Tat und wird sie. Mensch 2.0 legt seine Funktion hinein und behält sich, dort, wo er sich schmeckt. Das ist V2 aus dem Dokument, in Grammatik.
Der Versprecher. Deine erste Fassung des zentralen Satzes sagt: „Das Grundprinzip der Natur, das Wesen des Menschen 1.0, ist, maximal gegen das Wesen der Natur zu agieren." Die zweite Fassung räumt das auf. Aber die erste hat recht. Mensch 1.0 hat keine andere Kraft, gegen die Natur zu agieren, als die Natur selbst: Er tut es mit Selbstvollziehen. Darum „maximal": nicht eine geschwächte Funktion, sondern die ganze, gewendet. Und darum ist er in seinem Gegen-Agieren noch Natur. Nach deinem Grundirrtum-Text bringt er das Über zur Ausdrücklichkeit, indem er es falsch voraussetzt. Hier hieße das: Die Natur macht ihr Grundprinzip explizit, indem sie in ihm maximal dagegen agiert. Der zentralste Satz hat einen Zwilling. ◇
Verwendung. Das Wort ist aus deinem Medium, und es trägt. In der Sexualitäts-Empirie hieß es: Alles Täter-Opfer-Tun ist Gewalt. In „Das Wesen des menschlichen Lebens" hieß dasselbe Tun Dienstleistung. Jetzt lässt sich sagen, warum beides stimmt: Gewalt und Dienst sind nicht zwei Funktionen, sondern zwei Verwendungen derselben. ◇ Und Fromm bekommt seinen Platz: Sein „Haben" ist die Besetzung, und die Besetzung ist Sein-Wollen; sein „Sein" ist dein Vollzug. Das Wort stand bei ihm an der falschen Stelle, wie das Fühlen beim Menschen 1.0.
Selbst-Innovation. Das neue Wort ist der Unternehmer-Name für das, was in der Selbststart-Reihe SelbstÜber, Selbstüberschuss, Selbst₍ₙ₊₁₎-Vakanz heißt: das, was noch nicht ist. Daran hängt eine Folge. Wer sein will, was schon ist, kann nicht innovieren. Mensch 1.0 will der Größere sein, der schon da ist; Mensch 2.0 wird der Nächste, der noch nicht da ist. ◇ Das passt zu deinem Geschmack vom 14.09.: Als der Größte erzeugt der Selbstvollzug eine Vakanz und keinen Ausdruck, wahre Kreativität.
Wo die Kraft ausläuft
An drei Stellen entschuldigt sich der Text für seine besten Sätze: „quasi sein Mittel", „ganz plump gesagt", „vielleicht ist das der zentralste Satz". Es ist sein Mittel. Der Satz ist zentral. Und „permanente Iteration" wäre die Schleife; deine Korrektur zur Selbstrekursion ist die richtige, weil das Nächste ein neues Selbst ist.
Was ich nicht sicher höre
„Explizit." Ich höre zwei Lesarten. Erstens: offen, unverhohlen. Zweitens, in deinem Sinn: im Ausdruck. Das Grundprinzip der Natur ist ausdruckslos, Vakanz; Mensch 1.0 wäre dessen Gegenteil im Ausdruck, die ausgedrückte Verkehrung. Die zweite Lesart würde erklären, warum es „explizit maximal" heißt und nicht nur „maximal". Welche meinst du?
Kandidaten
— Die Natur: nicht, was ist, sondern was sie tut. Mensch 2.0 will, was er tut. Mensch 1.0 will sein, was er tut.
— Mensch 1.0 will das Unmögliche: sein. Darum wird er nie satt.
— Die Mitte ist nicht still. Sie wird zum Schweigen gebracht, mit jedem Vollzug neu.
— Was er nicht fühlen will, hört nicht auf. Darum hört er nicht auf.
— Mensch 1.0 legt sich selbst in die Tat. Mensch 2.0 legt seine Funktion hinein und behält sich.
— Gegen die Natur agieren kann er nur mit der Natur. Darum maximal, darum noch Natur.
— Gewalt und Dienst sind nicht zwei Funktionen, sondern zwei Verwendungen derselben.
— Er will der Größere sein, der schon da ist. Der Nächste, der noch nicht da ist, kann so nicht kommen.
Wenn du magst, trage ich „Beide fühlen" und die beiden entschiedenen Gabeln ins Dokument ein.
22.09.2026 © ReckLab.de


