★★★★★ Next Level Grundlogik 34.3:
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Der fundamentale Minimalanspruch für Existenz ist, für den Menschen 1.0 zu existieren, als Zustand, was gleichbedeutend ist mit Boden unter den Füßen zu haben, um zu stehen.
Die Wirklichkeit ist jedoch so, dass es einen Boden, auf dem man stehen und damit als Minimalforderung existieren kann, einfach nicht gibt, weil es eine Unmöglichkeit ist.
So kommt die Frage auf: Wenn ein Boden, auf dem darauf zu stehen etwas ist, das eine Unmöglichkeit darstellt und es einfach nicht gibt, warum bestimmt sich dann der Mensch 1.0 damit? Wie kommt er auf die Idee, seine Existenz auf etwas aufzubauen, das es nicht gibt?
Ein Boden ist etwas, das existiert, nur nicht als statischer Zustand, auf dem man statisch stehen kann.
Das wahre Wesen des Bodens liegt darin, eigener Startblock für das eigene Werden zu sein und damit eine dynamische Aufgabe zu haben.
Dabei ist der Startblock etwas, das man durch den Vorherigen aus sich selbst erschaffen lässt, und zwar dynamisch, um sich selbst darauf oder daran abzustoßen und sich selbst zu tun als Funktion.
Somit existiert Boden. Boden entsteht aus dem ferendverkorpern lassen an Eigenen. Der eigene Boden existiert als etwas Eigenes, das fremd an einem Selbst erschaffen wird, aber nicht als statischer Boden, um darauf zu stehen, als statische Existenz, sondern als dynamischer Startblock des eigenen selbstVollziehen.
Dies bedeutet:
Der Mensch 1.0 ist jemand, der sich nicht selbst vollziehen will, weil er sich dabei auflöst und somit aus seiner Perspektive keine Existenz hätte. Darum bestimmt er sich als Zustand. Er bestimmt sich einen Boden, auf dem er steht, existiert und sich nicht schmeckt oder alles tut, um sich nicht zu schmecken, weil dies seine Existenz als Lüge auffliegen lässt und prinzipiell sich selbst schmecken immer ein Selbstauflösen darstellt.
Sein Boden, auf dem er steht, ist jedoch damit eine Lüge und er kann gegen sein Selbstschmecken mit aller Wucht agieren, aber letztendlich schmeckt er sich selbst. Das bedeutet, er schmeckt permanent, dass er eigentlich keinen Boden unter den Füßen hat.
Der Mensch 2.0 hat die Ausrichtung, sich zu schmecken. Er will sich schmecken und er will sich dabei auflösen zu seiner eigenen nächsten Vakanz.
Um sich selbst zu schmecken, lässt er sich einen dynamischen Boden erschaffen, und zwar einen Boden, der aus seinem Selbst stammt und von seinem Vorherigen durch ihn verkörpert wird.
Dieser Boden ist wahr und dynamisch und nicht existenziell, sondern der Startblock der eigenen Existenz als werden.
Salopp gesagt bedeutet dies: Erst wenn man den Prozess macht, sich permanent selbst zu tun und dabei selbst aufzulösen, erst in diesem Prozess bekommt man eigentlich einen Boden unter den Füßen.
Wenn man seine Existenz darauf aufbaut, sich nicht zum Schmecken, um sich nicht aufzulösen, um nicht vakant zu werden, um einen fixen Boden unter sich zu haben, dann bestimmt man den Boden und hat keinen Boden unter den Füßen.
Eine Erweiterung dazu
Damit ist das Wahr-Machen, ein Wahrmachen was ist, also Wahrmachen
- der eigene Verkörperung
- der Ausbildung des Startblocks
- der Ausbildung des dynamischen Bodens
- damit der Ausbildung des Zugangs des Erschließens und das Ermöglichen des eigenen Selbstschmeckens des eigenen Selbstvollziehens
Dies passt empirisch dazu, dass für jegliches Entwickeln, ob im Business oder in der Wissenschaft, radikale Empirie, also das Ausbilden dessen, was ist, als Startblock das zentrale operative Tun darstellt.
So kann man salopp sagen: Wenn man das nicht wahr macht was ist, befindet man sich in einer Endlosschleife, und zwar in einer Schleife ohne Boden unter den Füßen.
Dabei gilt
Das, was der Mensch 1.0 als seinen Boden bestimmt, ist nicht sein falsch verstandener Opfervollzug, sondern sein Opfervollzug als Täter.
Eine Geschmackslogik für wahre Opferfunktion, also wahres Operatives, selbst vollziehen lassen
Operatives tun: die eigene Struktur in ihrer durch das Vorherige erschlossenen Tragfähigkeit für den eigenen Vollzug vollziehen lassen bzw. ausbilden.
Das bedeutet, durch das Fremdvollziehen lassen mit der vorherigen Funktion wird meine eigene Struktur für meine eigene Funktion tragfähig.
Sammlung:
Mensch 1.0 lebt von einem wirklichen dynamischen Boden, bestimmt ihn aber als statischen Existenzgrund. Mensch 2.0 richtet sein Wollen auf die wirkliche Funktion dieses Bodens als Bedingung seines Selbstwerdens.
Der Unterschied ist also nicht, dass der eine tatsächlich wird und der andere tatsächlich steht. Beide werden. Aber der eine will das Werden zur Sicherung seines Stehens verwenden, während der andere es als sein eigenes Werden vollziehen will.
Mensch 1.0 vollzieht sich selbst, will diesen Vollzug aber nicht als Überschreiten seiner bisherigen Selbstbestimmung. Er will durch den Vollzug bestätigt werden, nicht durch ihn ein Nächster werden.
Er hat also durchaus wirklichen Boden. Aber er verlangt von ihm gerade jene Leistung, die dieser nicht erbringen kann: ihn endgültig vom Werden zu entbinden.
Im Selbstschmecken erfahre ich meine eigene Wirklichkeit nicht nur als das, was bereits bestimmt ist, sondern im Übergang dessen, was sich daraus vollzieht.
Mensch 2.0 richtet sich nicht auf Auflösung als Selbstzweck, sondern auf Selbstvollzug, der sich nicht in der bisherigen Bestimmtheit erschöpft.
Der Unterschied lautet dann nicht: Der eine hat Boden, der andere keinen. Sondern: Der eine verlangt vom Boden, ihn vom Werden zu befreien; der andere lässt sich von ihm zum eigenen Werden tragen.
20.09.2026 © ReckLab.de


