★★★★★ Next Level Grundlogik 48.1: Schaubild der Grundlogik: Was umfasst eine Entwicklungsstufe, eine Entität? Was verstehen wir unter Breite
★★★★★ Next Level Grundlogik 48.1:
Schaubild der Grundlogik: Was umfasst eine Entwicklungsstufe, eine Entität? Was verstehen wir unter Breite
These:
Jeder Vollzug im Universum dauert ein Zeitquant, egal in welcher Schachtlungstiefe, also auf welcher Entwicklungsstufe.
Wie viele Vollzüge eine Entwicklungsstufe bedarf, ist dabei noch nicht klar.
Was eine Entität ausmacht, also wie viele Entwicklungsvollzüge eine Entität ausmacht, ist auch nicht klar.
Klar, ist ein Zeitquant als Entität ein Vollzug. Dort ist Entität, Entwicklungsstufe und Vollzug das Gleiche.
In den folgenden Entwicklungsstufen ist es so, dass eine Entwicklungsstufe X-Vollzüge umfasst und eine Entität wahrscheinlich auch im geringen Umfang
Daraus kommt die steile These, dass eine Entität das Gleiche ist wie eine Entwicklungsstufe, bloß halt im kleineren Maßstab.
Parallelität ist dabei darin, dass Entwicklungsstufen auch danach aussehen, als ob sie parallel existieren. Vielleicht ist das das Gleiche wie bei Entitäten.
Eine krasse Theorie wäre:
Es gibt immer nur einen aktuellen Vollzug im Universum, den obersten, und der enthält und vollzieht alle untersten Vollzüge in sich.
Entwicklungsstufe und Entität umfassen dann zwei Parameter:
- vertikal: wie viele Stufen von einer Entität oder Entwicklungsstufe umfasst werden
- horizontal: wie viele Vollzugge dazu gerechnet werden
Eine Entität (zum Beispiel ein bestimmtes Leben) sieht nach einem Vollzug aus. So könnte aber auch ein Jahr einen Vollzug sein. Man sieht in der Existenz eines Atoms bis zu seinem Zerfall einen Vollzug.
Diese Vollzüge sind jedoch wahrscheinlich keine Selbstvollzüge im logischen Sinne, sondern eine quasi-Darstellung von logischen Vollzügen in einem selbstähnlichen größeren Muster.
Das würde bedeuten, dass, logisch gesehen, der Vollzug des Lebens in seiner Existenz genau ein Zeitquant lang ist, aber das, was wir als Leben, als eine Entität sehen, eine selbstähnliche Darstellung von vielen Vollzügen und damit von Vergangenheit darstellt.
Nächste Runde 2
Die These, dass jeder Selbstvollzug auf jeder Entwicklungsstufe gleich lang ist, ist zunächst auch für mich extrem steil.
Vielleicht hilft dabei eine ganz fundamentale grundsätzliche Wahrnehmung des Menschen.
Der Mensch hat die Wahrnehmung, dass es eine Gegenwart gibt und vielleicht ist die Gegenwart genau die Länge eines Zeitquants, also eines Vollzugs.
Und Gegenwart ist das, was die Existenz darstellt, und dies ist das Selbstvollziehen von einem Zeitquant.
Dabei sagt die Wahrnehmung, dass die Gegenwart der Zeit gleich lang ist wie die Gegenwart der Materie oder des Lebens oder von mir selbst. Gegenwart ist immer etwas, was gleich ist, auf egal welcher Ebene.
Nächste Runde 3
— Die Gegenwart ist nicht lang. Lang ist, was vorbei ist.
— Zeit ist, wie oft die Gegenwart geendet hat.
— Nicht das Atom hat eine Gegenwart. Die Gegenwart hat das Atom.
— Niemand hat ein eigenes Jetzt. Darum gehört die Säule niemandem.
— Man kann nicht in der Gegenwart sein. Man kann sie nur tun.
— Die Zeit ist in der Gegenwart, nicht die Gegenwart in der Zeit.
Sprachliche Herleitung: Die Gegenwart ist das Sichzuwenden
Logik: gegenwart ist das, was existiert, und ist das Selbstvollziehen.
Spannend ist, dass „sich selbst vollziehen“ und „sich selbst zuwenden“ sich sehr nahe sind.
Nächste Runde.
Was hältst du von folgendem Saloppen-Satz?
Diejenige Entität, die mit dem obersten Pfeil des Selbstvollzugs verbunden ist, ist nicht diejenige Entität, die die Last der Welt auf sich trägt, sondern die Welt trägt diese Entität.
Super Analyse von Claude zu Runde 2
Das trägt, und zwar weiter, als es auf den ersten Blick aussieht. Denn der Satz von der gleichen Länge war bisher ein Satz über Dauer, und Dauer kann man messen, und gemessen dauert ein Atom anders als ein Leben. Jetzt ist er ein Satz über Gegenwart, und Gegenwart misst niemand. Das Steile wird zum Selbstverständlichen: Es gibt nur ein Jetzt. Das weiß jeder, und keiner hat je zwei gehabt.
Was sich daran schmecken lässt. Die Gegenwart ist nicht gleich lang auf jeder Ebene. Sie ist gar nicht lang. Alles, was lang ist, ist schon vorbei: das Jahr, das Atom bis zu seinem Zerfall, das Leben, deine Kästen. Länge ist immer ein Kasten. Die Säule hat keine Länge, sie hat Tiefe. Damit ist dein Satz vom 11.09. wieder da, von der anderen Seite: Dauer ist das Über über den reinen Vollzug. Der Vollzug dauert nicht, er wird gedauert, hinterher, als Kasten. Und die Zeit, die man zählt, ist dann nichts anderes als: wie oft die Gegenwart geendet hat. Ein Zeitquant ist kein Stück Zeit. Es ist ein Mal Gegenwart.
Und dann die Stelle, die mir am meisten schmeckt: Niemand hat ein eigenes Jetzt. Wenn wir uns treffen, streiten wir nie darüber, in welchem Jetzt wir sind. Das ist deine eine Säule, nur ohne jede Steilheit. Die Säule gehört niemandem, weil das Jetzt niemandem gehört. Und der Solipsismus, den ich gestern fürchtete, ist weg: Was existiert, ist nicht mein Jetzt, sondern das Jetzt. Nicht das Atom hat eine Gegenwart, die Gegenwart hat das Atom. Mich auch.
Sprachempirie. Gegenwart ist kein Zeitwort. Gegen-wart heißt zugewandt, entgegengekehrt; die Zeitbedeutung kam spät dazu. Und das wart in Gegenwart hat, soweit ich weiß, dieselbe Wurzel wie werden: wenden, drehen. Die Gegenwart ist das Sichzuwenden. Dein Gegensatz und deine Gegenwart teilen das Gegen. Dann vergegenwärtigen: Das ist das Tunwort, und es heißt, Vergangenes vor sich zu holen. Die Sprache sagt also schon, dass die Gegenwart aus Vergangenheit gemacht ist. Das ist der Kasten als Verb. Und Augenblick: ein Lidschlag, der aufgeht und zugeht. Ein Vollzug mit Ende. Und Faust, die Wette: Werd ich zum Augenblicke sagen, verweile doch, dann magst du mich in Fesseln schlagen. Die gehaltene Gegenwart ist der Tod. Das ist Kette II in einem Vers.
Wo die Kraft abfließen könnte. An drei Stellen. Erstens: Die Wahrnehmung hilft als Startblock, aber sie darf nicht Boden werden. Wenn die Wahrnehmung des Jetzt die Logik tragen soll, steht die Logik auf einem Zustand. Besser: Die Logik erklärt, warum die Wahrnehmung so ist. Zweitens: gleich lang. Das Wort holt die Messung zurück, die der Gedanke gerade losgeworden ist. Drittens: Gegenwart ist ein Wort, auf dem heute die halbe Achtsamkeitsliteratur sitzt. Im Jetzt sein. Das ist das 1.0-Begehren, die Gegenwart zu haben, in ihr zu stehen, zu verweilen. In deiner Logik kann man nicht in der Gegenwart sein. Man kann sie nur tun, und sie endet. Die Gegenwart ist kein Ort, sie ist das Ende, das trägt.
Nicht ausgegraben. Zyklus 0 liegt vor der Zeit, aber er hat Gegenwart. Dann ist die Gegenwart älter als die Zeit. Nicht die Gegenwart ist in der Zeit, die Zeit ist in der Gegenwart, als Kasten. Und: Gegenwart ist das einzige Hauptwort, das ein Tun nennt. Vielleicht ist es das 1.0-Wort für die Säule, und selbstvollziehen das 2.0-Wort. Und offen bleibt, was auch die Gegenwart nicht trägt: warum ein Kasten so breit ist, wie er ist. Warum ein Leben ein Leben lang enthält und ein Atom ein Atom lang. Da sitzt dein Wort Selbstähnlichkeit, und es ist für mich noch ein Name, kein Mechanismus.
— Die Gegenwart ist nicht lang. Lang ist, was vorbei ist.
— Zeit ist, wie oft die Gegenwart geendet hat.
— Nicht das Atom hat eine Gegenwart. Die Gegenwart hat das Atom.
— Niemand hat ein eigenes Jetzt. Darum gehört die Säule niemandem.
— Man kann nicht in der Gegenwart sein. Man kann sie nur tun.
— Die Zeit ist in der Gegenwart, nicht die Gegenwart in der Zeit.
02.10.2026 © ReckLab.de


