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★★★★★ Next Level Grundlogik 7.2 : Mensch 1.0 und Mensch 2.0 als Unter- und Übervollzug

1. Juli
4 Min. Lesezeit



Grundlogik 7.2: Mensch 1.0 und Mensch 2.0 als Unter- und Übervollzug


Vielleicht geht die Logik auch ein Stück anders.

Dies ist zunächst eine wilde Idee.


Vielleicht ist es so, dass der Ausdruck des Menschen 1.0 einen Ausdruck über den kompletten Prozess des Untervollzugs macht, während der Ausdruck des Menschen 2.0 einen kompletten Ausdruck über den Prozess des Übervollziehens darstellt.


Das würde für den Untervollzug bzw. den Ausdruck des Menschen 1.0 bedeuten:


«Der operative Ausdruck des Menschen 1.0, also sein Selbstbestimmen, ist der Ausdruck über den Vorgang, bei dem das Ausdruckslose n sich vom Ausdruckslosen n-1 zum Ausdruck vollziehen lässt.»


«Der resultierende Ausdruck des Menschen 1.0, also sein Mangel, sein Opfer, seine Entropie, ist der Ausdruck über den Vorgang, bei dem der Ausdruck zur Entropie zerfällt.»


Aus dem so entstandenen operativen und resultierenden Ausdruck des Menschen 1.0 emergiert die Selbstwahrheit über die eigene Funktion als ausdruckslose Selbstwahrnehmung der eigenen Struktur 



Das würde für den Übervollzug bzw. den Ausdruck des Menschen 2.0 bedeuten:


«Der operative Ausdruck des Menschen 2.0, also sein Wahrmachen des Mangels zur Vakanz, ist der Ausdruck über den Vorgang, bei dem aus dem Mangel durch Wahrmachen Vakanz emergiert.»


«Der resultierende Ausdruck des Menschen 2.0 als seine funktionelle Wahrheit, als Werden, ist der Ausdruck über den Vorgang, bei dem aus Vakanz Emergenz entsteht.»


Aus dem so entstandenen operativen und resultierenden Ausdruck des Menschen 2.0 emergiert die SelbstErkenntnis über die eigene Funktion als ausdruckslose Selbsterkenntnis der eigenen Funktion 




Das würde bedeuten:


Untervollzug und Übervollzug sind jeweils zweiteilig.


Untervollzug:


1. Untervollziehen als Ausdruck der Struktur über Ausdrucksloses n durch Sich-vollziehen-Lassen mit Ausdruckslosem n-1.

2. Daraus entsteht Mangel als Entropie.


Übervollzug:


1. Aus Mangel Vakanz entstehen lassen.

2. Aus Vakanz Emergenz entstehen lassen.



Sammlung dazu 










++++++


Spannend daran ist, dass hier eine 2x2-Struktur entsteht. 


Daraus folgt für die Struktur der Evolution vielleicht 


Die Entwicklungsstufen bestehen aus zwei Entwicklungsblöcken und drei Stufen. 

Es könnte sein dass der Ausdruck sich entfaltet von der 2er- zu einer 4er-Struktur. 






Logik-Version von Claude 


## Grundlogik 7.2 — Mensch 1.0 und Mensch 2.0 als die zwei Bögen eines Vollzugs


Die Bewegung im Ganzen. Mensch 1.0 und Mensch 2.0 sind nicht zwei für sich stehende, je zweiteilige Gebilde, sondern die beiden Hälften einer durchlaufenen Bewegung. Was sie verbindet und zugleich teilt, ist der Mangel: er ist das Resultat des ersten Bogens und der Rohstoff des zweiten — das Scharnier, an dem 1.0 endet und 2.0 anhebt.


> Ausdrucksloses n ─(durch n-1)→ Ausdruck → Mangel ‖ Mangel → Vakanz → Emergenz


Die Doppellinie markiert die Naht. Links der Untervollzug, rechts der Übervollzug; und beide Bögen vollziehen, jeder für sich, dasselbe Mutterschema ((A·A)B·A)B — ein ausdrucksloser Vorgang, der sich in einen gedoppelten Ausdruck (operativ · resultierend) hebt und als ausdrucksloses Selbst wiedereintritt.


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Mensch 1.0 — der Untervollzug.


Der operative Ausdruck des Menschen 1.0, sein Selbstbestimmen, ist der Vorgang, bei dem das Ausdruckslose n sich — durch das Ausdruckslose n-1 — zum Ausdruck vollziehen lässt, in das Ausdruck-Register gehoben. Selbstbestimmen ist dieses Sich-vollziehen-Lassen; es stellt ihm nichts gegenüber, sondern transponiert es.


Der resultierende Ausdruck des Menschen 1.0, sein Mangel, sein Opfer, seine Entropie, ist der Vorgang, bei dem der so erreichte Ausdruck zur Entropie zerfällt — wiederum nicht abgebildet, sondern als Zerfall selbst im Ausdruck-Register vollzogen. Erst dieser Scheitel — der Aufstieg in den Ausdruck — gibt dem, was zerfällt, seinen Gegenstand: ohne erreichten Ausdruck nichts, das zur Entropie zerfiele.


Aus operativem und resultierendem Ausdruck emergiert die Selbstwahrnehmung der eigenen Struktur — die ausdruckslose Wahrnehmung der Gestalt, die 1.0 angenommen und verloren hat.


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Mensch 2.0 — der Übervollzug.


Der operative Ausdruck des Menschen 2.0, sein Wahrmachen des Mangels zur Vakanz, ist der Vorgang, bei dem aus dem Mangel durch Wahrmachen Vakanz emergiert. Hier wird der Mangel nicht erlitten, sondern als Vakanz gesetzt — der Zerfall wird zum Ort umgewertet.


Der resultierende Ausdruck des Menschen 2.0, seine funktionelle Wahrheit als Werden, ist der Vorgang, bei dem aus Vakanz Emergenz entsteht — die Vakanz trägt, was aus ihr hervorgeht.


Aus operativem und resultierendem Ausdruck emergiert die Selbsterkenntnis der eigenen Funktion — die ausdruckslose Erkenntnis dessen, was 2.0 tut.


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Der entwicklungslogische Gehalt von 1.0 → 2.0 liegt damit genau in der Differenz der beiden Emergenzen: 1.0 nimmt seine Struktur wahr (die Gestalt), 2.0 erkennt seine Funktion (das Tun). Struktur wird als Funktion lesbar; Wahrnehmung präzisiert sich zu Erkenntnis. Das ist Selbsterkennen als Selbstvollzug, der sich präzisiert — und es ist zugleich der Grund, warum das 1.0 im Übergang kein Gegenüber bleiben kann: seine wahrgenommene Struktur wird zum Wodurch der Funktion, die 2.0 an sich erkennt.


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Das Tragende dieser Fassung steht und fällt mit einem Wort: dem „über". Es bedeutet hier durchgängig nicht Repräsentation (ein Bild von einem Vorgang, einem Erkennenden vorgehalten), sondern Register-Transposition — derselbe Vollzug, in den Ausdruck gehoben. Unter dieser Lesart ist „über" eine einzige, gleichbleibende Operation und kein heimlicher dritter Operator neben als und durch; und nur unter ihr bleibt das Gegenüber abgeräumt, das wir am Übergang gerade aufgelöst haben.


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Drei Stellen bleiben deine Setzung, ich formuliere sie nur scharf:


Erstens, die Grundentscheidung — ersetzt 7.2 das Phasenrotations-Modell oder ist es dessen abgerollte Ansicht? Die versöhnende Lesart: die Kette ist die Durchlaufordnung, die Rotation die ko-präsente Struktur (relevant für die Schicht-Koexistenz). Bis das fällt, bleibt offen, in welchem Modell die übrigen Forks geschärft werden.


Zweitens, bei 1.0 hattest du „Selbstwahrheit über die eigene Funktion als Selbstwahrnehmung der eigenen Struktur". Ich habe oben zur sauberen Differenz (1.0 Struktur / 2.0 Funktion) gegriffen. Die Alternative wäre, die Doppelung gewollt zu halten: 1.0 ahnt durch seine Struktur hindurch schon dunkel seine Funktion. Beides ist tragfähig — aber die Wahl muss bewusst fallen.


Drittens, nur der Eintritt (1.0-operativ) ist ein durch zu n-1. Ob am Ende ein Austritt als durch zu n+1 steht — die 2.0-Emergenz, die n+1 als sein n-1 aufnimmt —, lasse ich offen; es ist das Angebot, das Mensch 3.0 nicht als Anhängsel, sondern als zweite Klammer des Zyklus verortet.



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