★★ Operatives tun: Mensch 1.0 vs Mensch 2.0
- martinreck
- 3. Juni 2025
- 2 Min. Lesezeit
Operatives Tun: Mensch 1.0 vs. Mensch 2.0
Operatives Tun des Menschen 1.0
• Alles operative Tun des Menschen 1.0 zielt darauf ab, seinen operativen Widerspruch „wegzumachen“ – durch Weg-Bestimmung in Gestalt von Selbst-Bestimmung.
• Diese Selbstbestimmung ist stets eine Täterfunktion, deren Wesen noch nicht klar erkannt ist.
• Zentral an der Täterfunktion ist, dass sie ausschließlich als Teil einer Opferfunktion existiert.
• Idee: Selbstbestimmung ist eine Art, seinen Widerspruch wegzudrücken und damit der aktive Vorgang des Beugens – von sich selbst – und als Mittel und Ursache dafür von einem anderen.
• Das operative Tun wirkt als Mittel und Ursache des fundamentalen Tuns; bei Mensch 1.0 heißt das: den Widerspruch als Opfer auszubilden.
Operatives Tun des Menschen 2.0
• Das operative Tun des Menschen 2.0 besteht hingegen darin, seinen operativen Widerspruch auszuarbeiten – also zu vergrößern –, um ihn wahr zu machen und damit in Potenzial zu verwandeln. Dafür müssen wir ein Selbstverständnis und ein Gespür entwickeln; bislang hadern wir noch damit.
• Dieses operative Tun besitzt eine zusätzliche Ebene gegenüber dem Tun des Menschen 1.0: – Ebene A (operatives Mittel & Ursache): Der Mensch 2.0 präzisiert aktiv seinen Widerspruch, indem er die jeweils passende Beugung bei einem kleineren, fremden Anderen sucht.
– Ebene B (operativer Zweck & Wirkung): Der Mensch 2.0 bildet ein Über über den Widerspruch – eine aktive Wahrnehmung und damit Wahr-Machung des Widerspruchs. So wird der Widerspruch zu einem wahren Ausdruck der Struktur von allem, der als solcher zur Erscheinung gebracht wird.
• Auch hier dient das operative Tun als Mittel und Ursache des fundamentalen Tuns; bei Mensch 2.0 ist dies das Bilden einer Einheit als Funktion.
03.06.2025 © ReckLab


