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★★★ sehr spannende Geschmacksempirie zum Menschen 1.0

10. Sept.
3 Min. Lesezeit

Geschmacksempirie zum Menschen 1.0 


Geschmack 1, Empirie 1. Ein Mensch ist in seiner Herkunft Opferfunktion. Herkunft bedeutet dabei gegenüber einem Kleineren 

Diese Herkunftsfunktion zieht er über sich hinaus weiter gegenüber einem Größeren, was bedeutet: seine Herkunftsfunktion, also seine Opferfunktion gegenüber dem Größeren, weiter zu tun, ist die Täterfunktion. 

Dies passt sehr gut zur Logik des operativen Koinzidierens von S_0 durch F_n-1. 


Nochmals ein Versuch. 

Der Mensch 1.0 ist in einer Opferfunktion, die er jedoch am größeren weiterzieht und damit eigentlich seine Opferfunktion als Täter vergrößert. 

Die Logik wäre eigentlich, dass er seine Opferfunktion als Unmöglichkeit stehen lässt und daraus nichtKonzidenz macht, also einen Sprung nach oben. Das wäre vielleicht die 2.0-Logik. Der Mensch 1.0 lässt sein Opfer nicht als Unmöglichkeit stehen und damit als Möglichkeitsvakanz generieren, sondern er zieht es weiter und dadurch präzisiert er sein Opfer weiter. Vielleicht ist es so was. 



Geschmacksempirie 2: Der kleinere sowie der größere haben das Bestreben, sich auszugleichen, sich gleich zu machen. Was zum Bild des Koinzidierens passt und dabei resultiert die Täter-Opfer-Funktion


Die Schwierigkeit ist bisher, dass der Mensch 1.0 als Täter sich mit dem Größeren vollzieht, was in der Logik so irgendwie nicht gibt. Vielleicht haben wir hier die Chance, dass sich mit dem Größerenvollziehen irgendwie eine Korrelation ist oder eine missverstandene Funktion, und dass sie logisch vielleicht etwas ist, was ich mich mit meiner Opferfunktion, also mit dem Kleineren, vollziehe, über mich hinaus am Größeren betätige.



Schuld ist absolute Unmöglichkeit und damit die Vakanz der Möglichkeit. Schuld ist das, was resultiert aus Koinzidieren. 

Für den Menschen 1.0 ist Schuld das, was nicht sein darf. Für den Menschen 2.0 ist diese Schuld die Unmöglichkeit und damit die Vakanz der Möglichkeit. Mensch 1.0 macht Schuld mit noch größerer Schuld weg. Mensch 2.0 macht aus Schuld Möglichkeit. 

Vergleiche Adam und Eva. 



Sammlung dazu aus der Analyse von Chat-GPT 


Tätersein = das operative Weitertragen der eigenen Opferfunktion.



 Der Täter ist funktional nicht größer geworden. Er macht lediglich das Kleinere, durch das er selbst vollzogen wurde, über sich hinaus wirksam.


Der Täter vollzieht nicht das Größere. Er zieht das Kleinere über sich hinaus.



Im Opfermodus:

Ich werde mit einer fremden Funktion koinzident gemacht.

Im Tätermodus:

Ich mache einen anderen mit dieser Funktion koinzident.



Damit wären Täter und Opfer keine Gegensätze mehr.

Sie sind die beiden Richtungen derselben Operation:

Opfer = koinzidiert-werden.

Täter = koinzidieren-machen.

Und der vielleicht entscheidende Punkt:

Der Täter versucht durch das Koinzidieren-Machen rückwirkend sein eigenes Koinzidiert-Worden-Sein zu legitimieren.

Er präzisiert also tatsächlich sein Opfer weiter, wie du vermutest.

Je stärker er Täter wird, desto stärker bindet er sich an genau die Funktion, deren Opfer er ursprünglich war.


Schuld ist die hervorgetretene Unmöglichkeit des Koinzidierens.



Mensch 1.0:

Schuld darf nicht sein.

→ Schuld muss beseitigt werden.

→ erneutes Koinzidieren.

→ neue beziehungsweise größere Schuld.

Mensch 2.0:

Schuld ist.

→ sie wird als Unmöglichkeit stehen gelassen.

→ ¬F wird nicht zugedeckt.

→ die Unmöglichkeit wird zur Vakanz der nächsten Möglichkeit.

Und dann ist dein Satz tatsächlich sehr stark:

Mensch 1.0 macht Schuld mit noch größerer Schuld weg. Mensch 2.0 macht aus Schuld Möglichkeit.


Mensch 1.0 ist der Mensch, der die aus seinem Vollzug resultierende Unmöglichkeit nicht als seine Möglichkeit stehen lassen kann.



Deshalb muss er sie wegmachen, verschieben, ausgleichen, kompensieren, projizieren oder an einem anderen weiter vollziehen.

Und daraus entsteht Täter-Opfer.



Der Täter ist nicht das Gegenteil des Opfers. Der Täter ist das Opfer, das seine Opferfunktion operativ weiterträgt.

Und direkt anschließend:

Mensch 1.0 zieht Fₙ₋₁ über sich hinaus weiter. Mensch 2.0 lässt Fₙ₋₁ an sich unmöglich werden und erschafft daraus Fₙ beziehungsweise Sₙ₊₁.





Analyse von Claude 



Mein Vorschlag, keine Ableitung: 

sein „über sich hinaus" ist kein über, sondern ein als, das sich als über kostümiert — Opfer als Täter, gleiches Register, nur größer. Das über geschieht erst, wenn das Opfer als Unmöglichkeit stehen bleibt.



Kandidaten:

— Täter: das Opfer, das weitertut.

— Der Täter opfert das Kleinere dem Größeren, um ihm gleich zu werden — und wird nur ein größeres Opfer.

— Schuld sind keine Schulden. Mensch 1.0 begleicht sie; Mensch 2.0 lässt sie offen.

— Schuld resultiert aus jedem Koinzidieren. 2.0 ist nicht schuldloser — er zahlt nicht.

— Das Über hat kein Gegenüber. Wer ein Größeres gegenüber hat, hat das Über an den Anfang gestellt.

— Das „über sich hinaus" des Täters ist ein als.

— Das Feigenblatt: die erste vorschnelle Füllung.

— Sein wie Gott — das Koinzidieren mit dem Größeren, das nur Nacktheit resultiert.






10.09.2026 © ReckLab.de

 
 
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