Steile These zur Verwendung des anderen bzw. zur Verwendung des Blauen vom Grünen
- 8. Nov. 2024
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Zusammenfassung
Der Text beleuchtet zwei verschiedene Herangehensweisen an die Interaktion mit Anderen. Blau stellt eine passive Nutzung des Anderen dar, um den eigenen Mangel oder Widerspruch zu formen, während Grün eine aktive Verwendung des Anderen betont, um konstruktive Beziehungen und gemeinsames Wachstum zu fördern. Der Text argumentiert, dass die Blaue Perspektive den Anderen als Objekt zur Selbstfindung betrachtet, während die Grüne Perspektive eine partnerschaftliche Zusammenarbeit betont.
BLAU: Benutzung des anderen, um seinen Mangel, seinen Widerspruch auszubilden:
Der Größere benutzt den Kleineren, um sein Opfer zu bilden, das heißt, um seinen Mangel, seinen Widerspruch zu bilden. Dies ist ein passiver Gebrauch des anderen. In Bezug auf den Mangel und den Widerspruch macht es keinen Sinn, sich dem anderen zuzuwenden oder ihn aktiv zu verwenden. Das Ziel ist es, den eigenen Mangel, den eigenen Widerspruch zu bilden, dabei ist der andere aktiv und man selbst passiv, es macht also keinen Sinn, sich aktiv zum anderen umzudrehen.
In anderen Worten: Dass man als Opfer passiv ist, ist richtig, da es darum geht, seinen Mangel als Ursache seines Wollens auszubilden.
GRÜN: Den anderen benutzen, um etwas Konstruktives zu tun:
Der Größere benutzt auch den Kleineren, um eine konstruktive, schöpferische Beziehung der wahren Liebe zu bilden. Dazu ist es notwendig, dass der Größere sich aktiv dem Kleineren zuwendet und mit ihm aktiv arbeitet.
Wo man das extrem sieht, ist in der Anbieter-Kunden-Beziehung. Damit der Anbieter etwas Konstruktives erschaffen kann und es sich konstruktiv weiterentwickeln kann, braucht er den Kleineren, den Kunden. Er muss aktiv etwas mit dem Kunden machen.
Zusammengefasst:
- Blau: Für die Ausbildung des eigenen Mangels bzw. des eigenen Widerspruchs ist es nicht notwendig, sich zu seinem Täter, also zum Kleineren, umzudrehen. Das bringt auch nichts, selbst wenn man dabei das Bedürfnis hat, sich umzudrehen, damit der andere einen nicht mehr so stark schlägt.
- Grün: Um in einer konstruktiven Beziehung sein eigenes Konstruktives zu entwickeln, ist es unerlässlich, sich dem Kleineren zuzuwenden und aktiv mit ihm zusammen sein Konstruktives zu entwickeln. In dieser Hinsicht ist es essenziell, sich zum Kleinen umzudrehen, im Gegensatz dazu, der Ausbildung des eigenen Opfers bzw. Mangels Ausdruck zu verleihen.
Für die Bildung einer konstruktiven Beziehung.
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