★★ Thema AnErkennung und SelbstErkennung
- 2. März 2025
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 7. Mai 2025
**Sammlung Empirie dazu:**
- Die Anderen haben ihr Leben lang nach Anerkennung gestrebt bzw. streben danach und haben diese letztendlich nie bekommen. Der Grund: weil sie so scheiße sind.
- Bei M, also beim nächsten Menschen 2.0, geht es zentral nicht um Anerkennung, sondern um Selbsterkennung.
- Ganz auffällig dabei ist, dass M bisher in seinem Leben wahnsinnig Großartiges erschaffen hat und dabei sehr konstruktiv und lieb zu den anderen ist, jedoch kaum oder so gut wie gar keine Anerkennung bekommt. Diese wird entweder von anderen geklaut, ihm einfach abgesprochen oder seine Erfolge ignoriert.
- Könnte es sein, dass aus der Beugung der Anerkennung Selbsterkenntnis entsteht?
- Wie hängen Selbsterkenntnis und Anerkennung zusammen? Idee: Anerkennung ist so etwas wie Fremderkenntnis. Wenn jemand Fremder einen erkennt, ist das eine Form von Anerkennung.
- Spannend dabei: Die Anderen und damit der Mensch 1.0 will Selbsterkenntnis maximal verhindern, also auf Null setzen, und dabei Anerkennung auf maximal, also auf 100 setzen.
- Vielleicht ist es so, dass Anerkennung etwas ist, das den äußeren Schein betrifft, und Selbsterkennung etwas ist, das das innere Wesen oder das prinzipielle Wesen betrifft.
- These: Anerkennung ist falsches Selbsterkennen. Der Mensch 1.0 strebt nach Anerkennung, also danach, dass ein Fremder einen erkennt und dabei das erkennt, wie man sich selbst falsch bestimmt hat. Dabei ist man 100-prozentig vom anderen abhängig. Der Mensch 2.0 strebt nach Selbsterkennung, also danach, was man selbst in sich erkennt. Dabei erkennt man das, was man selbst mit sich selbst wahr geprototypet hat.
03.2025 © ReckLab


