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★★★ Thema Geld

  • 10. Mai
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 14. Mai


Thema Geld


Empirie dazu

In Martins Leben spielt Geld eine zentrale Rolle.

Martins Leben ist davon geprägt, dass er durch sein unternehmerisches Tun extrem viel Geld erschaffen hat — in der Größenordnung von mehreren hundert Millionen. Dieses Geld wurde jedoch vollständig okkupiert.

Für Martin — also für mich — hatte Geld nie einen Wert im Sinne von Status, Besitz oder Selbstzweck. Aber sowohl im Kontext von Unternehmertum als auch im privaten Leben ist Geld von zentraler Bedeutung.

Im Unternehmertum ist Geld der Ausdruck von gutem Unternehmertum. Wenn man nachhaltig, wirklich konstruktiv unternehmerisch tätig ist, dann verdient man als Ausdruck davon viel Geld.

Der zweite Punkt gilt sowohl im Unternehmertum als auch im privaten Leben: Ohne Geld kann man nicht investieren. Geld ist daher als Mittel von zentraler Bedeutung.

Wichtig für Martins Arbeiten — also für mein Arbeiten — war dabei immer: Geld entsteht extrem viel und ist auch vorhanden. Das eigene Arbeiten und Leben sollte nie durch das Thema Geld limitiert werden.

Obwohl Martin quasi alles Geld okkupiert wurde, hatte er immer noch genug, damit es für die Arbeit reicht, die ihm als Berufung wichtig ist. Das gilt bis jetzt. Wie es in Zukunft sein wird, wird sich zeigen.

Für den Menschen 1.0 ist Geld Ausdruck seiner Existenzberechtigung. Er definiert sich über Geld.

Was bisher fehlt: In unserem ganzen Framework ist Geld noch nicht wirklich verstanden. Wir haben die Kunden-Anbieter-Beziehung, also das Unternehmerische, in die Logik des Frameworks integriert. Aber die genaue Position des Geldes innerhalb des Frameworks ist noch unklar.

Der andere Punkt ist: Für uns wird das Geld, das wir noch besitzen, knapp. Wir haben in den letzten 30 Jahren kein neues Geld verdient, und es wird sicher nicht für die nächsten 15 bis 20 Jahre reichen.

Jetzt entsteht eine neue Idee zum Thema Geld.

Ich möchte dafür ein Bild aus dem klassischen Unternehmertum verwenden.

Wenn man innerhalb des 1.0-Betriebssystems eine neue Technologie entwickelt, die eine ganz andere Klasse von Effektivität erzeugt und zugleich so effizient ist, dass die Kosten, um diese Technologie zu betreiben, fast gegen Null gehen, dann bekommt eine solche Technologie fast unendlich viel Geld — Wagniskapital.

In diesem Bild gesprochen: Wir entwickeln nicht einfach eine fundamental andere Technologie innerhalb des Betriebssystems 1.0, sondern ein komplett anderes menschliches Betriebssystem 2.0.

Das Wesen dieses Betriebssystems ist:

a) Es erschafft erstmals nachhaltige Konstruktivität.

b) Seine Effizienz ist darin unvorstellbar hoch.

c) Es integriert das bisherige Betriebssystem 1.0 und kann dieses als Mittel nutzen. Dadurch kann es sofort starten.

Aus dieser Perspektive müsste das, was wir jetzt machen, im wortwörtlichen Sinne unvorstellbar viel Geld wert sein.

Vielleicht ist das ein erster Zugang zum Geld-Thema.



Sammlung dazu 



Geld ist die externalisierte Anerkennung, dass eine Funktion für ein Gegenüber wirksam geworden ist.


Geld 1.0 ist:

- Status

- Besitz

- Haben

- Struktur

 

Geld 1.0 ist okkupierte Wirkung.



Geld 2.0 hat irgendwas mit Funktion und Wirkung zu tun. 



Geld 2.0 ist nicht Besitz, sondern Möglichkeitsraum.


Geld 1.0 ist vielleicht Potenzial aber definitiv keine Vakanz weil das Neue noch nicht strukturell darin codiert ist. 


Eine ganz arg steile These wäre, dass Geld 2.0 wirkliche Vakanz darstellt. 

Dann wäre Geld wirklich Ausdruck von Vakanz, was ich mir momentan nicht wirklich vorstellen kann. Das heißt, ein Geld wäre dessen zukünftige Verwendung, also was zukünftig entsteht, schon irgendwie im Geld festgelegt, implizit. 


Zum Thema des okkupierten Geldes. 


Der Rückfluss der eigenen Wirkung wurde von der eigenen Funktion abgeschnitten.


Die Funktion erschafft.

Die Struktur okkupiert.

Die Funktion bleibt mittellos.

Die Struktur bestätigt sich durch das Okkupierte.


Geld 2.0 IST Vakanz, weil es die strukturell schon angelegte Negativform der kommenden Funktion 2.0 ist. Nicht beliebig, sondern spezifisch — aber als Form-für-das-Kommende, nicht als Form-als-Sediment.



07.05.2026 © ReckLab.de

 
 
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