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Verkörperung des blauen Problems als Mittel, um eine Lösung für die Entwicklung zu Grün zu entwickeln

  • 27. Dez. 2024
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 21. Mai 2025

Die Idee ist:

In meinem negativen operativen Ausdruck, wo ich das implizit Neue erschaffe, verkörpere ich das fundamentale existenzielle Problem des Blauen, speziell meiner Nächsten, und zwar in dieser Weise, dass ich das verkörpere, was sie als Problem haben und ich das Können dazu.

Dabei verkörpere ich nur das Problem vom Blauen, wo ich als Grüner das Können dazu habe, sonst macht es für mich keinen Sinn.


Konkret:

Meine Nächsten sind hochgradig fundamental selbstdestruktiv und dabei ziemlich nah am Ende. Das bedeutet, immer kurz davor, dass ihre existenzielle Angst sie operativ nicht mehr einfangen können und es irgendwie ausgeht.

Das ist das, was ich körperlich momentan zu einem gewissen Ausmaß verkörpere.


Entsprechend der oben ausgeführten Logik müsste ich das Können haben, mein Können bezüglich des Problems des Blauen zu erkennen und damit für den blauen Menschen ein Angebot machen zu können, ihr Problem selbst zu lösen.

Der erste Teil ist uns in einem gewissen Umfang gelungen. Das bedeutet, wir sehen unser Werden und unsere Perspektive im Kontext der Selbstkonstruktivität. Was fehlt: Wir sehen momentan kein Angebot, das wir den blauen Menschen machen können, damit dieser sein Problem lösen kann. Die einzige Idee, die wir momentan haben, ist, dass der blaue Mensch sich ausdifferenzieren muss. Das ist aber kein Angebot, das man so machen kann.


Punkt 1: Wir müssen eine Hilfe zur Selbsthilfe anbieten.

Punkt 2: Der blaue Mensch muss das, was er verlassen will, annehmen und sogar zu Ende bringen.


Idee, wie können wir weiter vorgehen:

Ich brauche das Problem, das ich lösen kann, von meinen Nächsten sehr präzise, sehr ausdifferenziert, sehr scharf. Meine Fähigkeit liegt jedoch nicht darin, das Problem scharf zu stellen, sondern es zu lösen. Die Idee ist, dass Gabi den Part des Scharfstellens vom Problem übernimmt.


Sammlung:

• Das zentrale Problem des blauen Menschen ist, dass er sein Ist nicht zulassen will und dieses permanent wegkompensiert bzw. wegbestimmt.

• Daraus resultiert eine Lösungsidee für den blauen Menschen: um zu Grün zu kommen, muss er 100% sich ausdifferenzieren. Dies kann der blaue Mensch erreichen und zwar instantös, indem er einfach sein Ist zulässt. Durch das Zulassen seines Ist haut es ihm einfach die Kapelle raus.

• Was ist der Haken daran? Der blaue Mensch kann wahrscheinlich sein Ist nicht zulassen.

• Der Mensch hat ein tiefes Bedürfnis nach Erlösung, das mit seiner Ausdifferenziertheit zunimmt. Zur Lösung kommt er jedoch nur, wenn er sich hundertprozentig ausdifferenziert, was bedeutet, dass er 100%ig sein Ist wahr macht und damit aufliegt. Kombiniert man diese zwei Punkte, so müsste man beim blauen Menschen sein Bedürfnis nach Erlösung ansprechen und das damit verbinden, dass dabei aufkommt, dass er nicht da ist. Damit würde die Wahrheit über den blauen Menschen wahr werden und er wird Grün starten können.

• Wenn man in der Mythologie der ganzen Menschheitsgeschichte nachschaut, so sieht man, dass der Mensch erlöst werden will von jemand, der größer ist als er selbst. Dabei ist das erlöst werden etwas, wo man eigentlich von Größeren zur Lösung gezwungen wird. Man könnte sagen, der Mensch will gegen seinen Willen erlöst werden. Das hört sich nach Widerspruch an, was es aber nicht ist. Der Mensch will fundamental Erlösung und operativ will er nicht auffliegen, dass er unerlöst ist. Die Idee ist nun: wenn wir das scheinbar widersprüchliche Verhalten des blauen Menschen bezüglich Erlösung verstehen, können wir ein Angebot machen, das funktioniert.


12.2024 © ReckLab

 
 
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