Wahrheit im Selbstbestimmen
- 28. Mai 2025
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Idee:
Das spannende beim Selbstbestimmen ist, dass man sich zu etwas absoluten Fertigen, Unbeweglichen, ewig Währenden, schon ewig immer Daseienden und in Zukunft immer gleich Bleibenden bestimmt. Man bestimmt sich zur ewig immer da gewesenen und ewig konstant bleibenden Wahrheit.
In anderen Worten, man bestimmt sich zu dem Gottesbild, das man in Blau hat.
Bestimmen tut man sich immer zum Allgemeinen hin. Man kommt aus dem Speziellen und bestimmt sich zum Allgemeinen.
Beim Bestimmen bestimmt man sich zu was Allgemeingültigen, Ausdruckslosen, quasi einen Plan.
Die Folge daraus ist, dass sich eine Handlung ergibt, die eben so ist, wie sie ist, die demjenigen, der es bestimmt, nichts angeht, weil er ja nichts dafür kann.
Das ist genau das Gegenteil wie entwickeln funktioniert. Beim Entwickeln macht man einen Ausdruck, aus dem etwas Allgemeingültiges entsteht.
Beim Bestimmen bestimmt man etwas Allgemeingültiges, aus dem ein Ausdruck entsteht und zwar etwas Spezielles, das dann falsch ist.
Beim Entwickeln macht man einen Ausdruck, entwickelt einen Ausdruck, aus diesem sich dann Allgemeingültiges ergibt.
Beim Bestimmen bestimmt man sich zu etwas Allgemeingültigen und das, was als spezielles Ausdrucksbehaftetes dabei rauskommt, für das fühlt man sich nicht verantwortlich.
28.05.2025 © ReckLab


