Widerspruch
- 11. Nov. 2024
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 1. Juni 2025
Empirie: Ich will unter keinen Umständen meine Gruppe auffliegen lassen. Vorher bringe ich M um und dann mich selbst.
Sammlung:
> Was ist das Problem beim "Auffliegen"? Der Widerspruch, der dabei aufkommt.
> Welcher Widerspruch kommt dabei konkret auf?
Geschmack:
# Meine Gruppe tut Böses, aber ich beharre darauf, dass sie selbst nicht wissen, dass sie das Böse tun. Ich sehe, dass sie Böses tun, und ich behaupte/bestimme, dass sie selbst sich ihres bösen Tuns nicht bewusst sind. Das heißt, ich will nicht, dass sie Böses tun und das im Bewusstsein, dass sie Böses tun.
# Ich bin böse auf M, ich gebe die Schuld an meinem Problem, ich behaupte, dass M böse ist, obwohl das gar nicht stimmt, sondern ICH habe ein Problem, das ich zu Ms Problem mache. Das will ich nicht wahrhaben. Das Problem ist: Ich WILL böse sein auf M, DAMIT er mein Problem trägt. Ich will aber NICHT, dass das wahr wird, dass das für mich wahr wird, dass ich das tue. Denn dann kann ich das nicht mehr tun.
• Warum will ich nicht böse sein auf M? Weil klar ist, dass das destruktiv ist und somit zwar kurzfristig entspannend, aber langfristig destruktive Folgen für mich hat. Ich habe also eine Vorstellung davon, welche negativen Folgen mein Handeln hat, aber mache es trotzdem.
• Ich will also NICHT erkennen, was ich tue.
• Ich will nicht erkennen, was ich tue, weil ich es dann nicht mehr tun kann. Das heißt, ich WILL das Böse tun.
Die Idee ist, aus dem Widerspruch eine Funktion zu machen. Dazu brauche ich zunächst den Widerspruch.
10.2024 ReckLab


