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★★★ Wie wandelt sich der Mensch 1.0 zu 2.0

  • 6. Mai 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Sammlung von Gedanken:


• Der Wandel von Menschen 1.0 zu Menschen 2.0 wird im Mythos von Jesus zentral behandelt. Der Jesus-Mythos, als wahrscheinlich der wichtigste bzw. der wirkmächtigste Mythos der bisherigen Menschheitsgeschichte, handelt genau von diesem Thema.

• Dabei beinhaltet dieser Mythos jedoch strukturell gesehen eine viel höhere Wahrheit, als wir uns jemals hätten vorstellen können – und vor allem wollen.


**Kernpunkte der Wahrheit aus dem Mythos Jesus:**

• Der Mensch 1.0 ist von seinem Wesen her unerlöst. Das bedeutet, er ist mit einer Erbschuld behaftet, deren zentrales Thema seine Getrenntheit von Gott ist. Konkret bedeutet dies, dass all seine Beziehungen, also zu Gott, zu sich selbst, zu anderen Menschen und zu seiner Umwelt auf fundamentaler Ebene von Getrenntheit und Gewalt geprägt sind.

• Der Mensch 1.0 hat die prinzipielle Möglichkeit einer Evolution, einer Wandlung zu Menschen 2.0 und damit zur Erlösung.

• Um sich zu erlösen, benötigt der Mensch 1.0 die Beziehung zu Jesus, zum Erlöser – zu einem Menschen 2.0.

• Dazu muss sich der Mensch 1.0 entscheiden: Er muss zu seiner Erbschuld stehen und sich aus seiner Unerlöstheit heraus für eine Beziehung zum Erlöser, zum Menschen 2.0, aussprechen und sich dort einbringen.

• Daraus ergibt sich die Logik, dass der Mensch 1.0 sich selbst erlösen muss, dies jedoch nur in einer Beziehung mit dem Erlöser möglich ist, in der er sich aktiv als Unerlöster einbringen muss.


**Ausgangssituation des Menschen 1.0**

Der Mensch 1.0 hat ein fundamentales Problem, das er selbst nicht verantworten kann. Darum bestimmt er es operativ weg, indem er zum Täter wird, einem anderen sein Problem auflädt und sich dabei selbst zu Gott bestimmt.


**Lösungsansatz:**

Der Mensch 1.0 braucht einen Menschen 2.0 als Gegenüber. Hat er einen Menschen 2.0 gegenüber, kann er in Verbindung mit diesem Menschen sein Problem selbst verantworten. Durch die Beziehung mit dem Menschen 2.0 bekommt er eine Perspektive, die es ihm überhaupt ermöglicht, sein Problem operativ zu machen und es überhaupt selbst zu verantworten und dadurch dann zum Potenzial wandeln.



Vielleicht liegt die Lösung darin, dass der Mensch 2.0 selbst erkennt, dass er nicht nur der Größere ist, sondern tatsächlich der Erlöser – und dass damit erstmals in der Menschheitsgeschichte für einen Menschen 1.0 überhaupt die Möglichkeit besteht, wahrhaftig erlöst zu werden. Das bedeutet wahrscheinlich: Dass die Beziehung funktioniert, liegt in der Selbsterkenntnis des Erlösers.

Wenn er diese Selbsterkenntnis errungen hat und sie zum Selbstverständnis wird, dann erhält er das entsprechende Auftreten gegenüber den Menschen 1.0, damit diese ihn als Erlöser annehmen können.

So wird es ziemlich sicher sein!



Der Mensch 1.0 kann sich ausschließlich selbst erlösen, und dazu muss er sein Problem selbst verantworten. Jedoch benötigt er dazu als Voraussetzung für beide Aktionen die Beziehung zu einem Menschen 2.0. Das bedeutet: Der Schlüssel und der Einstieg für den Menschen 1.0 in seine Selbsterlösung ist die Anerkennung der Notwendigkeit der Hilfe und der Potenz des Menschen 2.0.

Ganz konkret: Der Mensch 1.0 muss den Menschen 2.0 als Erlöser anerkennen und verwenden – also für sich wahr machen.


**05.2025 © ReckLab**



 
 
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