★★★ Zur Fundamentale Logik
- 27. Jan.
- 3 Min. Lesezeit
Zur Fundamentale Logik:
Geschmack zum Gleichmachen:
> Gleichmachen erzeugt letztendlich die Wahrheit der Gegensätzlichkeit – und damit die Wahrheit über die Struktur von allem. Das ist unvorstellbar radikal; wahrscheinlich können wir uns das selbst kaum vorstellen.
> Es gibt nur Null und Eins, nur schwarz und weiß. Es gibt keine Übergänge im Sein, weil das Sein – also die Struktur – immer Gegensatz bzw Widerspruch ist. Und das Wesen des Gegensatzes bzw. Widerspruch ist, dass es keine Gemeinsamkeit, keine Schnittmenge gibt.
> Das bedeutet: Im Sein gibt es keinerlei Gemeinsamkeiten, kein Schnittmenge.
> Gemeinsamkeit / Einheit gibt es nur in der Funktion.
> Das Wesen des Seins als Ausdruck des Gegensatzes im Widerspruch zeigt sich wahrscheinlich am radikalsten Quantisierung der fundamentalen Existenz die sich in der Quantenphysik zeigt
Logik dazu:
Dass das Wesen des Seins Verschiedenheit ist, scheint selbstverständlich zu sein. Jetzt gilt es, näher zu untersuchen, was Verschiedenheit eigentlich bedeutet. Letztendlich kann etwas nur verschieden vom anderen sein, wenn es einen Aspekt – und zwar den zentralen Aspekt – aufweist, der gegensätzlich zum anderen ist. Es darf also zwischen beiden keine Schnittmenge geben, sonst gibt es keine Verschiedenheit.
Somit kann man wahrscheinlich sagen, dass Verschiedenheit letztendlich immer auf Gegensätzlichkeit beziehungsweise Widersprüchlichkeit zurückzuführen ist.
Sammlung dazu
> „Gleichmachen“ ist die Entropie-Operation, die Unterschiede offenlegt
> Gleichmachen produziert nicht Einheit, sondern die Wahrheit des Gegensatzes.
> Gleichmachen = Entropierung der Funktionalität, wodurch der Gegensatz als Struktur sichtbar wird.
> Struktur = diskret, Funktion = kontinuierlich ???
> Gemeinsamkeit ist keine Eigenschaft von Dingen, sondern eine Leistung der Funktion (Relationierung).
> Gleichmachen presst Verschiedenes in eine gemeinsame Form. Gleichmachen prest den Gegensatz in eine gemeinsame Form des Widerspruchs. So wird der Gegensatz nicht beseitigt, sondern maximal scharfgestellt.
> Gleichmachen ist Entropie: es presst Verschiedenes, die Funktion des Gegensatzes in eine Form in den Widerspruch.
> Dadurch werden Übergänge, Kontinuität zerstört; übrig bleibt die binäre Struktur: 0/1, die Quantelung des Seins.
> Sein = Die Struktur des funktionellen Gegensatz: im Sein gibt es keine Gemeinsamkeit, nur Trennung.
> Gemeinsamkeit/Einheit ist keine Struktur, sondern Funktion: Relation, Übergang, Werden.
> Deshalb produziert Gleichmachen nicht Einheit, sondern die Wahrheit der Gegensätzlichkeit.
> Ein ausducksloser Gegensatz ist zeitgleich aber das Tun dieses Gegensatzes im Widerspruch ist in der Zeit
Ist ein Widerspruch der Ausdruck des Gegensatzes als Abfolge?
Dann wäre der fundamentale Ausdruck ein Zeitquant von einer Setzung und einer Löschung als Abfolge eines Gegensatzes wobei die Länge des Zeitquant vielleicht ein Maß Gegensatzes darstellt
Es führt zu der Erkenntnis, dass Harmonie ein funktionaler Zustand ist, der auf struktureller maximaler Trennung basiert.
Je schärfer die Trennung (0/1), desto klarer die Funktion, die dazwischen fließen kann.
Wer die Trennung (Struktur) verwischt, tötet die Funktion (Leben).
Nächste Runde:
Ein Gegensatz kann nur innerhalb einer Funktion existieren. Dabei existiert der Gegensatz außerhalb der Zeit als ausdruckslos.
Wird diesem funktionellen Gegensatz die Funktion entzogen wird er zum strukturellen Ausdruck. Er wird zum Widerspruch der sich in zeitlicher Auflösung darstellt als ein setzen und ein löschen. In anderen Worten ein Gegensatz kann als Struktur nicht existieren und darum ergibt sich ein Nacheinander im Widerspruch also in der Zeit
Probleme bei dieser Darstellung: unsere Vorstellung eines Widerspruchs ist dass zwei Sachen sich widersprechen aber zeitgleich
„Ein Gegensatz kann als Struktur nicht (gleichzeitig) existieren und darum ergibt sich ein Nacheinander im Widerspruch – also Zeit.“
27.01.2026 © ReckLab.de


