Zur Wandlung des blauen Menschen zum grünen Menschen
- 12. Nov. 2024
- 1 Min. Lesezeit
In der bisherigen Vorstellung bedeutet die Wandlung vom blauen zum grünen Menschen, vom Saulus zum Paulus, also das Negative in Positives zu wandeln. Das bedeutet, dass man das Negative loswird.
Das funktioniert so nicht:
• Das Negative zum Positiven zu machen ist ein Zwei-Schritt-Prozess.
• Zentral dabei ist, dass der Blaue sein Negatives, also alles, was er bisher erschaffen hat, als Vorprodukt wertschätzt. Sein Albtraum, seine Leere, seine Hölle ist der Rohstoff, aus dem das Mittel für das Positive erschaffen wird. Die Aufgabe des blauen Menschen ist im ersten Schritt nicht, das Positive zu machen, sondern aus seiner Hölle potenziellen Himmel zu machen. Nur wenn der blaue Mensch dies verantwortet, also seinen Albtraum verantwortet und sich auf seinen ersten Schritt konzentriert, dann kommt er aus der Hölle heraus. Konkret sollte der blaue Mensch nicht seinen Fokus darauf haben, das Positive zu machen, sondern das Potenzial fürs Positive und dazu sein Negatives wertschätzen und einbringen.
Ein anderes Bild dazu: Grünes Denken ist kein Pingpong, bei dem man gegenseitig immer Besseres und Wahreres macht, sondern grünes Denken ist ein Teamsport, bei dem einer das Team, das etwas schafft, und der andere das Potenzial dazu erschafft.
10.2024 © ReckLab


